im Jahre 1162dieses mächtigeGeschlecht erlosch,verlor Ursberg seine beste Slützc.Die sich jetzt seineSchützer nannten— sie waren oftseine ärgsten Be-dränger. Nachdem Aussterbenjener Grafen zo-gen die Kaiserdie GrafschaftSchwabcck undBalzhausen ansich und gabendem Kloster Urs-bcrg oft gewalt-thäüge Ritter alsSchutz- undSchirwvögte,welche dasKloster hart be-drängten undbrandschatzten.Der schlimmstedieser Vögle warRitter Berchtoldvon Riffen, demKaiserPhilippdie„Klostervogtei"von Ursberg um200 Mark ver-pfändet hatte.
Dieser wildeDegen waltetefeiner Schutz-Vogtei schlecht.Er behandeltedas Kloster undseine Güter wiesein Eigenthumund übte eine sounertrüglicheTy-rannei, daß dieMönche nur mitHilfe desPapstcsseiner los wur-den. Sie kauftensich den seltsamen„Schutzvogt" mitschwerem Geldvom Hals. —Im Jahre 1224,zwei Jahr chevorder berühmte«Conrad von-Lichtenau, derdie UrsbcrgerChronik schrieb,Prior wurde,brannte dasKloster zum zwei-