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Des Bischofs Stimme war leiser geworden; er vollendeteden begonnenen Satz nicht, sondern sank von Schwächeübermannt mit geschlossenen Lidern rückwärts in denLehnstuhl.
Große Bewegung überkam die geistlichen Brüder.
Da schlug Bernward die Augen auf und sprachmühsam:
„Liebe Brüder, ich will Euch nicht verlassen. Wennich schon meinem Leibe nach von Euch geschieden bin, sowerde ich dem Geiste nach stets bei Euch sein."
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Ein Duett. Nach dem Gemälde von O. Seitz.
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Sie vermeinten, ihr Vater würde in diesem Augenblickverscheiden. Abt Goderam kniete vor Bernward nieder undrief fassungslos in herbem Seelenschmerz:
„O lieber Vater, warum willst Du uns so bald ver-lassen?"
Der junge Benno aber, welcher vor allen Andernwahrnahm, welche große Veränderung mit dem geliebtenGroßoheim vorgegangen war, fing bitterlich zu weinenan, und die anderen Edelknaben folgten sogleich seinemBeispiel.
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