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Verbindung ihrer Familie war sie in dem Hause einesGelehrten, deS Professors Holth, untergebracht, welcher,durch seine Frau dem höheren Adel verwandt, in Ge-sinnung und Geschmack aber den humanistischen Ultrasder liberalen Richtung angehörte, die besonders durch
Würdigkeit und ungezwungene Herzlichkeit sie noch ammeisten anzog.
Es war einer jener kühlen Maitage, welche unSfür das frühe Vertrauen in die Allmacht des Frühlingsstrafen und oft den Blüthenflor des Jahres heimtückisch
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das in der ganzen Welt verbreitete und vielgelesene Witz-blatt „Das Stachelschwein" vertreten waren. AuchMagda hatte schon einige Male Gelegenheit gehabt, indem Hause des Hauptredakteurs desselben, des bekanntenLiteraten Dauß, zu Verkehren, und in dessen Frau daserste Geschöpf in der Fremde gefunden, dessen Liebens-
tödten. Die Musikmappe am Arme, öffnete Magda inder späten Nachmittagsstunde die Thüre zu dem lauschigenSalon der Frau Dauß.
„Darf ich?" fragte sie.
j „Nur herein, mein Kind I" rief diese aus der Tiefej eines Fauteuils, in welchem die zierliche Gestalt vor dem