Ausgabe 
(25.12.1896) 107
Seite
827
 
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Mchweiget, ihr Himmel! schweiget, ihr Erden!Schweige, du ruhelos rauschendes Meer!Schweiget, ihr Stürme! Stille soll werden.Schweige, der Sterne unzähliges Heer!

Denn ein Geheimniß, nie zu ergründen,

Wirket der Liebe unnennbare Wacht:

Bald wird getilgt die Menge der Sünden,

Gott in der Höhe wird Segen und Ehre,Freude der Engel lobsingcndcm Heere,

Friede den Menschen auf Erden gebracht.

Sieh! aus des Himmels Hallen entsendet,Schwebt auf des Frühlichtcs zitterndem Strahl,Freundlich das Antlitz erdwärts gewendet,Strahlender Engel in's dämmernde Thal.Sieh! in der Aammer kniect die Eine,

Der er entbietet den himmlischen Gruß:

Ave, der Herr ist mit dir, du Reine;

Du bist erlesen, vom Geist zu empfangen^hn, der da stampfet der höllischen SchlangenHaupt in den Staub mit allmächtigem Fuß."