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nach Erneuerung der Gesellschaft Jesu zu deren damaligemGeneralprokurator sprach: „Lasset aus euren Schulen diessisndia. msäia. fort; sie dient euch zu nichts als zu un-nützem Zank und Streit. Wie viele Feinde habt ihr euch ge-macht durch diese Fragen! Aber die ältern eurer Patres habeneinen Kops, welcher härter ist, als dieses Holz;" und dabeischlug der Papst dreimal auf den Tisch. Dies zur kurzenAnzeige!
Albertus a Lulsano (o. oap.), Institntionss rlisoloxiasäo§matiens speoialis, recoZnilas ex parts oorreetasmeliori äispositions aäoruatas a. Oottkrieä a Oraun.8° 3 voll. xx. XVI -j- 870: X -f- 900; XII -j- 1032.L1. 34,00. Osniponts, Pibrsria eatliol. sooistatis.1893-96.
s Opus sruäitionis Plenum nune voluwins tertio väitoambitu iuteZMM reääitum atgns inäies Generals leeturorumusui bans aoeowmoäatum est. l)s iis, guas eoutinst libsr,plura, uon äiosmns, oum lanäss, guibus plane äiZnus ssd,zam saepius in Iroo kolio eautaverimus. Pomus xriinus eoin-prelisnäit traetatus äs äeo in ss ipso speotato, äo äeocreatore et reäswptors; tomus sscnnäus traetatus äs äeosanetilieators (äs §ratia Obristi, äs sacrainsutis in §ensrs,äs baptiswo, eonürmations et ss. sueüaristia); towus tsrtiustraetatus ultsrlorss äs äeo sanetilieators, seil. äs posni-tentia, äs sxtrema unetione, äo oräins et matriinonio, nse-non traetatum äs äeo eonsummators. Läitor Ooäokreäus,gui in barbaris äieenäi non lauäabiliter usgus aä tineinperssvsrans sess -Oottkrieä- appsüat, et saesräotidus euremanlmarum aAsntibus st tlieologlas stuäiosis eertum ao äis-sertum eo^nitlonis munsrisgus äucem praebuit.
Gedichte aus Adolf Kolpings Rheinischen Volks-bstättern. Verlag von Beruh. Wehberg in Osnabrück .Preis 2 Mark.
— Die vorliegende Sammlung Kolping'scker Gedichte wirdvor Allen den zahlreichen Verehrern des unvergeßlichen Schöpfersder Institution der kath. Gesellenvcreine willkommen sein. Aberauch andere werden sich an diesen poetischen Blüthen einer edlenSeele erfreuen. Schlichte herzinnige Frömmigkeit, köstliches Gott-vertrauen und Geistcsdemutb spricht überall aus diesen Dicht-ungen, die von einem nicht gewöhnlichen poetischen TalentZeugniß geben. Hier nur eine Probe:
Der liebe Gott, er sorgt für Dich,
Für alle Menschen väterlich;
Wie ost ist es nicht schon geschehen,
Daß Einer ganz verzagend stand.
Der bald beschämt sich mußt' gestehen,
Daß Gott das all' vorausgesehenUnd — längst zum Guten es gewandt!
Drum nicht verzweifeln, nicht verzagen»
Der Gott , der sprach: Es werde Licht!
Der es nach jeder Nacht läßt tagen.
Dein Vater, — er verläßt Dich nicht.
Pros. A. L. Hickmann's geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutschen Reichs. Erster Theil. Preisgeb. 2 M. Verlag von G. Frcytag und Berndt in Wien .
K. II. Genanntes Wcrkchen kaun nicht genug empfohlenwerden — es ist etwas ganz Originelles. Im Gegensatz zuallen anderen Atlanten berücksichtigt es jenes Moment, welchesnahezu alles Wissen für den menschlichen Geist erst wirklichwcrthvoll macht und für die Objecte des Wissens unser Interessein vorzüglicher Weise anregt: wir meinen das vergleichendeMoment. Diesem letzteren Gesichtspunkte folgend, geht dasWerkchcn auch über die Grenzen seines nächsten Gebietes, derGeographie, hinaus und erweitert sich zu einem allgemeinstatistischen Atlas, indem eS auch aus sonstigen Gebietendes Wissens abstrakte Größenbegriffe der Statistik in coucreterForm veranschaulicht. Das Werkchsn enthält u. A. ver-gleichende graphische Darstellungen der BcvölkcrungSzisfcrnder deutschen Staaten und der wichtigsten deutschen Städte,deren ConfessicnSverhältnisse, der Flußlängen und Stromge-biete, der wichtigsten Berghöhcn, der Höhen (über dem Meeres-spiegel), der Flächeninhalte und der Tiefen der meisten Land-seen, der Massen einzelner Bergbauprodncte, der Vertheilung undVerwerthung der Bodenfläche, des Erntecrtragö in den einzelnenProdukten, der jährlichen Staatsausgaben und-Einnahmen des
NcichS, der Truppenstärke der BunbeSstaatcn (mit Berücksichtigungder Waffengattungen) rc. rc.; schließlich erwähnen wir noch dieBildnisse sämmtlicher Kaiser von Karl dem Großen an, sowie diezeichnerischen Vcramchaulichungcn der wichtigsten Stammtafeln,die Städte- und Ländcrwappen und zu guter Letzt noch einesehr interessante geologische Karte Deutschlands .
Leitfaden der allgemeinen Weltgeschichte. Vouvr.H.Rolfuö. Verlag der Herdcr'schcn Verlagsbuchhandlungin Freiburg .
— Von diesem Leitfaden liegt nunmehr die zweite Abtheilung«„Mittlere Zeit" (Preis 140 M.)> und die „Neue Zeit" (Preis2 M.) und damit die 4. Auflage vollendet vor. Der Leit-faden ist durch Anmerkungen ergänzt und erläutert und fürden Gebrauch in erweiterten Schulanstalten und zum Selbst-unterricht bestimmt. Für diesen Zweck ist er durchaus ent-sprechend, immer vorausgesetzt, daß er eben nnr ein „Leitfaden"sein will, der natürlich in vielen Stücken der Erweiterung durchdaS Wort des Lehrers bezw. durch die Lcctüre größerer Werkebedarf. Daß der Leitfaden bereits in vierter Auflage erscheine»konnte, ist ein Zeugniß für seine Brauchbarkeit.
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wortund Bild. Wien. Alfred Hölder , k. k. Hof- urrdUniversitäts-Buchhändler. Heft 244—228.
I«. Die vorbezeichneten Hefte umfassen den Schluß beS4. Bandes Ungarn, beenden den Band Böhmen und enthaltendas erst- bis zehnte Heft der Abtheilung Mähren und Schlesien .Im vorletzten Hefte des Bandes Ungarn beendet der geweseneungarische Ministerpräsident Alexander Wekerle seine hoch-interessante Schilderung über das Wcißcnburger Comitat, undbildet eine eingehende Schilderung des Plattensees aus derFeder Karl Eölvös' den Schluß des Bandes. Die beidenBöhmen behandelnden Hefte enthalten einen sehr beachtcns-werthen Artikel über die hier zum erstenmale dargelegten Be-ziehungen Wallenstein's zur VclkSwirthschaft, welche den großenFeldherrn zugleich als weitblickenden Nationalökonomien und alsden Vater des heute so hoch entwickelten volkSwirthschaftlichenLebens in Böhmen erkennen lassen, auch die glanzvolle Ne-gierungszeit Maria Theresia's zeigt sich beeinflussend in den Er-gebnissen auf volkswirthschaftlichem Gebiete. Ein farbiges Co-stümbild in chromo-zinkographischer sehr gelungener Ausführung,Egerländer und Egerläiwerin sowie Brannauerin darstellend,ist dem letzten Hefte von Böhmen beiacgcbcn. Die bis jetzt vor-liegenden 10 H-fte von Mähren und Schlesien behandeln dieSchätze der Natur und Kunst, welche die beiden hochentwickeltenKronländer ausweisen, und schildern ihre culturclle Entwicklung,das Volksleben und den Fortschritt auf geistigem und volkö-wirthschaftlickem Gebiete. Die Schilderung der landschaftlichenEigenthümlichkeiten und Schönheiten wird durch zahlreiche an-regende und mit künstlerischem Auge erfaßte Illustrationen ver-vollständigt.
Licht oder Irrlicht? Gemeinverständliche Antwort auf dieFrage: Warum bin ich Katholik? Von l>. AndreasHamerle , 6. 88. L., Ncctor des Rcdcmptoristen-Col-Icgiums in HernalS . 8°. 148 S. Preis 1 M. Verlagder Älphoiisuö-Buchhandlung in Münster i. W.
DaS Endziel unserer Lebensrcisc ist nicht der GrabcShügel.Es liegt unendlich ferner, weit über die höchsten Berg- hinaus.Und nur einen Weg gibt es, der sicher und unfehlbar dahinführt. Es ist derjenige, den Christus unS gebahnt hat undden wir einzig und allein in der katholischen Kirche gewiesenfinden. Dies zu zeigen, ist der Zweck dcö vorliegenden BnchcS.— ES ist ein Versuch, in einfacher und populärer Weise dieWahrheit und Göttlichkeit unserer hl. Religion darzulegen.Wer in Folge unklarer Anschauungen, oder bcklagcnswertherVerirrungen des Herzens, oder ungünstiger Einflüsse von außenschwankend und unsicher ist in den höchsten Lebensfragen, demsollen diese Verträge behilflich sein, Klarheit und festen Halt zugewinnen und ihn mit dem Muthe der Ueberzeugung für daSLeben zu waffnen. Möchte sich der Herzenswunsch des Ver-fassers erfüllen, daß glanbcnSschwachcn Lesern dieses BnchcS diefeste Ueberzeugung von der Göttlichkeit und dem Glücke deshl. Glaubens zu Theil werde, damit sie mit dem hl. Paulus> in jeder Lebenslage ausrufen können: >Leio oui ersäiäi —Ich weiß, wem ich geglaubt!"