Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
56
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5«!

Ueber die Elpistikcr.

imjiiolalem et super«! iliouem reelo uolat. 8e6 lelißioucmc^usm iu meckio collvest, von vi«Iel. I'orlasse all (^luisliuuos aeeessisset, se<i nriooivem «uun»'ligjauum ie5ori»!(lal.

3) Die MoShcimische Anmerkung von dem Gebrauche desWortes öc-t^v beim Plularch. Sie ist falsch, weil diesesdaselbst von einem weit ältern Weisen gebraucht wird; weildie Anmerkung, die Thales in dem Folgenden darüber macht,damit streitet. Siehe Warburtons göttliche Sendung Mo>fiS , 1 B. S. 179-223.

4) Von den Wissenschaften und den Gesinnungen gegen dasChristenthum überhaupt zu urtheilen.

a) Ein Man», der so unrichtige Begriffe von der >üdi>scheu Religion hat, konnte unmöglich richtige von der christ-lichen haben, die sich auf jene gründet, v. ti^miios. !ili. IV.yuaest. 6. Es ist indeß doch merkwürdig, daß dieses Buchjust da verstümmelt ist, wo man das Beste von dem Volteder Juden zu erfahren vermuthen mußte; denn die Kle Fragesollte handeln: c>u!s avuc! ^»ilaeos lleu8? Weil man Tingedarin gefunden, welche den ersten Christe» nicht anstanden.

b) Ei» Mann, der sich wider alle barbarische Gottesdiensteund Gebräuche, das ist, wider alle ausländische erklärt; derin der Religion auf nichts mehr dringt, als ro s-nov-r-ntziov -»-^,1« 71,5 kVo-.'/Zia? beizubehalten, (Siehe sei»Buch -r^l ö-icr^öa^ci^a?. LlUl. Ileur. 8>e-,I>. »gg. 288 ):ist eS wahrscheinlich, daß der von der christliche» aiidcrssollte gedacht, und nur die christliche heimlich seiner heidni-schen sollte vorgezogen habe»?

c) Ein Mann, der alles für Aberglauben hält, was unsdie Gottheit als eine» Richter, als einen Rächer, als etwasanders, als das allcrmcnschenfrcundlichste Wesen betrachte»läßt (I. c), mußte der auch nicht die christliche Religionzu dem Aberglaube» zähle», sie, die ciue» Gott predigt, derseine» eignen Sohn hinrichten lasse», um seiner Gerechtigkeitgenug zu thun? Man versuche es, ob die christliche Religionin die Mitte der Plutarchischcn Ohngöttcrci und Dcisidai-monie paßt; und ich will cS sodann glauben, daß er vonder christlichen ein hcimlichcr Anhänger gewesen.

6) Ve» dem Zeugnisse des Julians in klisozwx. p-ig. 68.der Französischen llcbcrsetzuiig.i) Stiebriy.