und Ausbreitung der christlichen Religion.
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gelassen. Genug daß man daraus sieht, was zu den ersten Zeitenüblich gewesen.
Ich weiß auch, daß die Feycrung von aller Arbeit an solche» Ta-gen in den nachfolgenden Zeiten untersagt ward; allein das geschaherst dann, als das Christenthum schon etablirt, und es mmmchro Zeitwar, daß die Christen auch »ndlich einmal dem Staate nützliche Bür-ger würden. Z. E. in dem lüoocilio I^arxZ. welches gegen die Mittedes vierten Jahrhunderts geschert ward. <üsp. 2!). yuoä oou oiior-leal, iüliristianuz jullaia-ne et iu 8al>Iiato ociari; cZieiv sulem «Zo-miiiieum prsekerenle5 oeiaii, ll mvtlo pollent, uk (üliriltiani. <^uo6li inveuti lueriuk juclsi^aiv, ^rmtuema kiut a (üliritlo.
VI. Hauptstück.Von den Hindernissen, welche die Obrigkeit der christliche»Religion entgegen scztc.
Hier wird es auf einen richtigen Bcgrif von dc» Verfolgungenankommen, zu welchem folgende Bemerkungen etwas beytragen werden.
Erst von den Verfolgungen der Juden.
Tiefe konnten nicht weil gehen, weil die Juden nach ihrer dama-ligen StaatSvcrfassung ihnen nicht an das Leben kommen konnten.Wenn ja Christen durch sie umgebracht wurden, so hatten sie sich die-ser Gewalt nicht ohne Gefahr angemaßt. Tiefes zeigt der Tod desheil. Iacobus. Der Hohepriester Anainis machte sich die Zeit zuNutze, da der Landpflegcr Festus gestorben, und der neue, Alkinus,noch nuterwcgcnS war. Tiefe Vcrmcsscnheit bekam ihm auch sehrübel; AlbinuS schrieb ihm deshalb einen sehr zornigen Brief, undnach drey Monate» ward er von dem Agrivva seines Priester-lhums cutsezt.
Hernach von den Verfolgungen der Römer.
I. Unter dem Nero.
Sie war weder allgemein, noch eine eigentliche Religionsvcrfol>gnng. Teil» er ließ sie nicht als Chrisicn umbringen, sondern, wiebekannt, als vorgebliche Mordbrenner; als Elende, auf die er denHaß, den ihm seine neugierige oder stolze Grausamkeit zugezogen hatte,walze» z» können glaubte. Li^o ('1'aciti ^niisl. XV. c->p. 44.)alinlenclc, ruuwii IXero tulilkillit reos, ek cjuaeü!iMm!8 poeois ari-keeik, c>uo8 per llagitia iuvilos, vulgus (!I»istiguc>s avpellaliat.