Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
98
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Anmerkungen über den Aesopus.

<)u»m milerum suxilium «st, uvi nocot, c^uoil sutlinel!lind wie der lateinische llcbcrsetzcr die ersten Worte: '^---»^ >^tz«^c,^M-a/Za^o^xi-«, durch Illllluerat turlo in l'pinol'as vepros vuljiecula,habe geben können, begreif' ich nicht.

Fab. IX.

Diese Fabel ist nach der lateinischen Uebcrsctzung durchaus unver-standlich. Und auch dem Originale selbst sind gewisse Erläuterungenaus der Gymnastik der Alten durchaus nothwendig.

Fab. X.

Die Moral der lateinischen Uebersetzung ist ganz anders, als dieMoral des Originals, und trifft den Zweck der Fabel gar nicht.

Fab. Xl.Der Fuchs und die Larve.

Warum hat der lateinische llcbcrsetzcr aus dem Zimmcr ciucsSchauspielers die Werkstatt eines Bildhauers gemacht?

Fab. XIII.Die Fischer.

heißt nicht sowohl ein Unglück, als das Ausbleibe»eines gehvfftcn Glücks; eine fehlgeschlagene Hoffnung.

Fab. XVI.Der Arglistige.

Von dieser Fabel verlohnt es sich der Mühe, eine philosophischereAuflösung zu geben. Was sollte Apollo im Ernste antworten? Wares ihm möglich, eine eintreffende Antwort darauf zu geben ? Ja; abernicht mündlich, sondern schriftlich, so, daß der Aersucher sie nicht eherwußte, ehe er, was er thun wollte, that. Denn die Antwort selbstmußte auf seinen Entschluß keinen Einfluß haben.

Fab. XXIV.Die Frau und die Hcnnc.

Aus dieser simpeln und schönen Fabel scheinen die Neuern die al-berne Fabel von der Henne gemacht zu haben, welche ein goldnes Eilegte. Die Moral ist bei beiden eben dieselbe. Wozu also der un-natürliche Umstand eines goldnen Eies? Unterdessen ist diese Fabelvon dem goldenen Eic nicht so ganz neu.