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11 (1839)
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105
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Über den Phcider,

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3. Fabel.

Die Gelegenheit, bey welcher es der Krähe eingekommen, sich mitfremden Federn zu schniiicken, ist in dem Griechischen wohl ersonnen.Aphthonins aber hat diese Fabel unter allen am besten erzchlt. ?nl-cliriluiZims erst oertamen, et all ^ovem ut «Ziteeplarelar Iioeo eon-troveilia, vmnes iverunt volueres: ao klereurio yuiu'em lZiernproelioieriie, slnvio?^no et Incus omoe8 peliere, 6ekl>rmibu8o,u«zpenvis sbjeelis, elegantiores uiti<laognt. ^t eum e oatura 6eec»risoilnl Iialieret ^raoulu8, czuoc reliciuiz exeiäerant, in6e le ille exor-navit. 8ola tamea ooelua, eum oolset, ili «^uolt tuum erat sFraeulo aukerebat, ae »t relirjU!« illem kaeerent, pertualit. Ilisautem ab omnilius ita exutus ^raeulus, uu6us ommum venit ackjuilieium ^ovis.

4. Fabel.

v. 2. t!aois per llumen, cariiem «Zum serretI^)Mp>iarum i» l'peouloDieses nalan8 ist sehr abgeschmackt, 1. weil durch das Schwimmendas Wasser nothwendig getrübt wird, daß eS unmöglich ein Spie-gel mehr seyn kan. 2. weil der Hund nur seinem Stücke Fleische,welches er fallen ließ, hätte nachschwimmen dürffen, um es wiederzu bekommen.

Die Griechische Fabel sagt bloß x-vu,- «y-'u? k'x->^-5« -co^^ovSlk/Z«^-. d. i. er ging über den Fluß. Wer heißt es aber die llcbcr-sctzcr durch lknvium Irajieieliat geben? Aphrhonius/ der

diese Fabel gleichfalls erzchlt, sagt: li^a^ «^-raci-«? 71? x-uuv 5«,,'wvr^ ötizkt rizv oxA^" rov »o^a^ov d. i. er ging an (neben) demUfer des Flusses. Christ/ dessen Kritik sich über die Worte nichterstreckte, hat diesen fehlerhaften Umstand beybehalten.

Viator »innern 5oi8 nataln traollon»

I'erebat exta rapla tlen>il)u8 eanis.Fontaine aber hat ihn verbessert. Er läßt den Hund vom Uferherab springen; und noch dazu den Fluß auf einmal ungestümmwerden, daß er nur mit Mühe und Noth wieder an das Landkommen konnte. Aber wie schleppend und nichts sagend ist er sonst.

dliaoun so Iroinpe iel uas.

Oll voit eourir apres l'omoro

^tant 6e 5ou8 cp^'nn n'en tait pag

I^a plus part lln tems le liomlire.