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Anmerkungen
mannische Entdekknng nicht verstanden worden, das begreife ich nicht.ES hat Jemand eine» Koch gcmicchct, der sich in lauter HomerischenWorten auSdrükt, die der, der ihn gemiethet hat, nicht versteht. Ichhabe einen männlichen Sphinx, und nicht einen Koch, nach Hause ge-bracht: sagt dieser also von ihm. Sollte man nun hieraus nichtgerade das Gegentheil von dem schließen, was N> entdckt haben will?Venn eben, weil alle Sphinxe für weiblich gehalten wurden, wirdhier der unverständliche Koch ein männlicher Sphinx genannt/'
S. 47. gedenkt W- der Sphinxe an den vier Seiten der Spitzedes LbeliSkS der Sonne, welche Menschenhände haben. — -L- setzthinzu: „Auch der Sphinx in dem Gemälde des OedipuS in dem Na-sonischcn Grabmahle, halte Menschenhände. (S. Bellori.) Er hatüber dieses Flügel, und sitzt."
6.
Von einer hölzern Statue des Apollo zu SamoS sagt w. S. l>1,:Telekles habe die eine Hälfte derselben zn EphesuS , und Thcodorusdie andere Hälfte zn SamoS verfertigt. — „Umgekehrt; sagt L-,TheodoruS zu Ephcsus, und TelekleS zu SamoS . D-ol/o^. l, c.
Evend. Nr. 2. schlägt W. vor, in der Stelle beim Diodor an-statt «ar« ^ otz->z!?z!>, zn lesen: «ar« oo-P-u,-. — „Oder vielleicht,bemerkt L/ «g^^, nämlich, ^---^-»v, welches so viel wäre,
als -r?os ötz^«? z,^«?. n?. Verbesserung taugt nichts; dennrizv oo-^-uv^ «lövtui' würde wahrer Nonsense sein."
7.
„Unter den (S. 77. angeführten) Ursachen, warum die bildendenKünste bei den Persern z» keinem besondern Grade der Vollkommenheitgelangen konnten, war vielleicht auch der eingeschränkte Gebrauch dersel-ben, indem sie solche nur zur Nachahmung kriegrischcr und mördrischerGegenstände anwandten, eine von den vornehmsten, .^puii porlas, sagtAmmianus Marcellinus (I.> 24. e. 6.) non rimgitur vel lingiturgliuil, proeler vgrias csnllos et belln. Lk. S^i^nniits, 1v. 3. 92."
Zu der Bemerkung S. 120., daß der Preis in den Panalhcnäi-schcn Spielen zu Athen gemalte Gefäße von gebrannter Erde, mit Oclangefüllt, gewesen, schrieb L. die Anführung pindars/ ^Ve»i, ^ /l,)ioci. /Z.
, 8.
w S. 135. unten: „So malte polygnotus das Pücile zu„Athen , und, wie es scheint, auch ein öffentliches Gebäude zu Del-„phoS." — L „Nämlich die Lesche. V. />a,./a»l. I.. X., wo diezwei großen Gemälde darin umständlich beschrieben werden. Was sievorgestellt, brauchte uns Herr 5V- also nicht erst aus einem alten ge-