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lopple klovva IieaälonA —Mit dieser Stelle des Shakespear zu vergleichen die Stelle beymMilton k. VIl. v. 210. wo der Sohn Gottes in das grundlose Chaosherabsieht. Diese Tiefe ist bey weitem die größere; gleichwohl thutdie Beschreibung derselben keine Wirkung, weil sie uns durch nichtsanschauend gemacht wird; welches bey dem Shakespear so vortrefflichdurch die allmälige Verkleinerung der Gegenstände geschieht.
X.
Die verjüngten Dimensionen schwächen die Wirkung in der Mahlerey.
Ein schönes Bild in Mignatur kann unmöglich eben dasselbeWohlgefallen erwecken/ welches dieses Bild in seiner wahren Größeerwecken würde.
Wo die Dimensionen aber nicht beybehalten werden können, sowill der Betrachter sie wenigstens aus der Vcrgleichung mit gewissenbekannten und bestimmten Größen schließen und beurtheilen können.
Die bekannteste und bestimmteste Größe ist die menschliche Ge-stalt. Daher sind auch fast alle Längenmaaße von der menschlichenGestalt oder einzeln Theilen derselben hergenommen worden. EineElle, ein Fuß, eine Klafter, ein Schritt, ein Zoll, Mannshoch ze.
Sonach glaube ich, daS die menschlichen Figuren dem Landschaft-mahlcr, auch außer dem höheren Leben, das sie in sein Stück bringe»,noch den wichtigen Dienst leisten, daß sie das Maaß aller übrigenGegenstände und ihrer Entfernungen unter einander, darinn werden.
Läßt er sie weg, so muß er diesen Mangel eines gewissen Maa-ßes, durch Anbringung anderer Dinge ersehen, welche der Mensch zuseinem Gebrauche oder Bequemlichkeit gemacht, und daher nach seinerGröße eingerichtet hat. Ein Haus, eine Hütte, ein Zaun, eine Brücke,ein Steig, können diesen Dienst verrichten :c.
Und will der Künstler eine ganz unbebaute Wüste, verlassene Ge-gend, ohne alle Menschen und menschliche Spuren schildern, so mußer wenigstens Thiere von bekannter Größe hincinschcn, aus deren Ver-hältnisse zu den übrigen Gegenständen man auf ihre eigentliche Di-mensionen schließen kann.