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11 (1839)
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Kleinere antiquarische Fragmente.

verfertiget. Ich wüßte nicht, daß er in Knpfcr gestochen: wohl aberhaben Nie. dc Bruyn, Joh. Londcrscel, (?. Swancnbusch, sehr großelind schöne, desgleichen Mathan, P. Scrwoulcr, Hcsscl nnd (5. I.Visfhcr kleinere Stücke nach ihm gestochen, lind zwar Mathan eineFolge von 12 kleinen mythologischen Stücken, nnd P. Serwonlcr 10kleine längliche Iagdstücke, die zu Amsterdam bet) (5, I. Visshcr her-ausgekommen. Sein Zeichen ist

Chevalier Bcrcnni.Finde ich bey F. nicht, er soll an dem Monnmcnt des Kardi-nals Friedrich, Landgrafen zu Hcsscndarmsiadt, in einer Kapelle derTomkirchc zu BrcSlan gearbeitet haben. S. die Reise nach BrcSlanin der Kidl. <^im-m. I'. X. p. 120. Bernini kann cS nicht seyn,welcher bereits 1680 gestorben war. 5ic andern Mitarbeiter, Hcr-cule Fcrretta und Dominico Guidi, starben, jener 1l»8l!, die-ser 1701.

Anmerkung zu Hcknekc'ns Ill^c -zenernle 6'une f'vlleelinncomnl. li'Lslam^es.

Daniel, HicronyniuS und LambcrluS Hopser.Wie Heinile (Iilve -Zone,'. 4^1.) diese alten Meister, die nm1527 und folgende Jahre gelebt nnd gearbeitet, unter die Holzschnei-der setzen können, kann ich nicht begreifen. Ich habe von keinem ein-zigen Holzschnitte gesehen, wohl aber ein Paar hundert in Kupfergestochene, meist radirte Blätter, unter welchen sich verschicdne Nach,ahmungen und Lopicn von Turcrn befinden.

8.

Vermischte Anmerkungen und Nachrichten.

Gemälde von der Hölle.Ich erinnere mich, daß ich mich ehedem über ein altes Gcmäldc,ich weiß nicht mehr in welche», Kloster zu HildcSheim, gewunderthabe, welches lauge vor der Reformation gemacht war, nn>d auf wel-chem die Hölle zu sehen, in der geistliche Personen von allem Rangesich fanden. Jetzt sehe ich aus einer Stelle beym Lnthcr, in seinemHanSWorst, daß dieses nichts besonders, sondern die gewöhnliche Weisegewesen, die Hölle zu malen:Vorzeilen da die Maler das jüngste

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