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Kollektanccn zur Literatur.
Babel. Von dem Urspnngc der verschiedenen Spra-chen. — Hier will ich einzelne Gedanken »nd Nachweisungen z» mei-ner Abhandlung über diese Materie sammeln.
In Lcland's ^äv-inlage am! I^eeellii^ ok kevelslion, die Vcrthcidiauna der von Gott anerschaffene» Sprache.
Herder hatte sich dawider erklärt; (wo?) und Klotz in seinerBibliothek hatte geurtheilt, es verlohne sich nicht der Mühe, diese Hy-pothese, wie er sie nennt, zu widerlegen, darüber wird Klotzen inden Hamburgischen Nachrichten (v. I. 1769, St. XIII.) derText gelesen.
Origioe lies premivres loeiälvs, lies peuples, lies seiendes, ^lies ^rts, >^ lies Iliiomes snciens ^ molivrnes. 8vo. ü ^msl. üI^anis elies I^oomlis, 1769.
v. Bar. Von ihm ist doch wohl auch die /H>i/,-e lkt ^ein-/t'e?' Ci/Ai-e« « /1o?i ijui>/io//e l/e /a ^/««c/ie, tVieini'/ei' -/e?
^vee lies liemarcznes crili-ziies, Iii5toi'i«zues, ^1 pliiloln^Iii-«jues, oil le Lommeolaleur Iiisi^Iee, ex^Iil^ue, liekenli <^ embronilloles penlees lie lon .^uleur; lans Deäicaeo, lans I^rviaee, tsns In-6iee, >^ lans Li-rala meme. Gedruckt auf drei Bogen in Quart, ohneJahrzahl und Ort. Denn wcnigsiens ist es ganz seine Versifikationund Denkart. (5r geht darin auf die Großen loS, welche ihre Volkermit vlcnd überhäufen, durch Krieg und durch Abgaben; anstatt daßder gute Ton O-uixotte nur auszog, um den Unglücklichen undElenden beizuspringen. Wen er unter dem (üiievaliei lies I^oups versteht.
^)ui n'iiime r^ue Ion or, 5s vie, A tes <?ean<L,läßt sich aus dem letztern Zuge leicht errathen.
Fr. Barocci . Winkclmann sagt, daß dessen Fleisch insGrünliche falle, und daß er gewohnt gewesen, die erste Anlage desNackenden mit Grün zu machen, wie man an einigen unvollendetenStücken in der Gallerte Albani augenscheinlich erkenne. (Von Em?pfind. des Schonen, S. 11.)
Winkelmann's Satz aber, den das Beispiel des Barocci er-läutern soll: „daß die Künstler die Farben nicht auf gleiche Weise se-hen müßten, weil sie dieselben verschiedentlich nachahmten," hat kei-nen Verstand. Denn, wie der Mahler die Farbe in dem Objekt er-kennt, so erkennt er sie auch in der Nachahmung; und wenn dieMahler die Farben nur vollkommen so nachahmen, wie sie sie sehen,so muß sich in ihre» Nachahmungen kein Unterschied finden.