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Kollcktanecn >ur Literatur.
PetroniuS , aus welcher zugleich erhellet, daß es die Knechte desLibitinarii waren, die diese Lctchenmusik machten.
Cornelius Nepos . Steph. Andr. Philippe hat seinerAusgabe dieses Schriftstellers (Lutetiae panlior. tz?nis .Ic>. kardou,1764, gr. 12.) ein Verzeichnis; aller vorhergehenden Ausgaben ange-hängt. Ich vermisse aber in demselben eine von den allerersten, näm-lich die von Brcscia, aus der Druckerei des Jakobus Britannikus,in Folio, vermuthlich von dem Jahre 1497 oder 1498. Denn ich be-kenne, daß die Angabe des JahrS zu Ende des BuchS für mich gewis-sermaßen ein Räthsel ist. Iloe onus, heißt es, prob! ^emilii ,leVirorum exeellentium Vita iwpreliit ^laeolius Lritsnnieus. In in-el^Is Liixiao eivilsle ^nno znl-^cclll). xv. (Aalend. Oclvliiis. III>bedeutet Zwei oder Drei von Fünfhundert, nachdem man den drittenStrick zweimal oder einmal nehmen will. Aber wozu alsdann die vor-hergehenden vier kleinern ccce? Die Leben des Cato und AttikuSmangeln in dieser Ausgabe; und die Leben der Könige laufen als einebloße Schlußrede der Lebensbeschreibung des Timoleon in Eins mitderselben fort. Da auch FabriciuS diese Ausgabe nicht gekannt hat,so gehört sie unstreitig zu den seltenen, und verdient mit den ncncriiverglichen zu werde».
Barth war der Meinung: ^emilium p-olium, ->evc> lliemlnlii,t ornelii I^eiiatis liiiros in I^ilnmen lecle^ille; (vill. ^It/iv>lv. XXV. e. 15.) und daß wir weiter nichts, als diesen Auszug vomNcvoS hätten. Nur das Leben dcS Attikus hält er für so, wie esNepos selbst geschrieben: I/mea, le6 ele^anlei' et iimnriv lvi-i^Iavita vor,! l'uinelii IXe^nliz a<> nos venit, allen ^uiiioin uli^umisue,ut /^ttiei relius inteielsg nuiiis viileamnr, lsnvlies eam le^iniu«,et l'sne ejus e«inr>si:>Ii«iiv judicu^e s>ntoiui>t eruiliti viii ilo allerisiliis. (^./.o,/. 1^. Xl^Il. e. 2!».) An dem ersten Orte meldet Barth,er habe solches in einer eigenen Abhandlung erwiesen. Wo ist diese?— In seinen Anmerkungen über den Statius (s<I v. 119. 1^. II.TVi^nil/.) berührt er die Gründe seiner Meinung kürzlich: 1) weilman, außer dem Leben des AttikuS, neieimern illuin «lielinnis eao-^»rem et illgel'am l'uguil-ilvm in <I»el« ulc^ue i»'Ul!enIi limnlicilate,die dem Nepos eigen gewesen, nicht finde, wohl aber inullas i'-ileln'.-»!,;2) weil die Handschriften den Namen des Acmilius Probus aus-drücklich vorsetzen, und das Epigramm des Probus an den Thco-dosiuS, welches sich vor einer derselben gefunden, nicht gestatte, denProbus für einen bloßen Abschreiber zu halten. — «er! I'unt !»aee,