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11 (1839)
Entstehung
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313
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Kollcklanccn zur Literatur.

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1^,1)8 lelix, li ve! 6owini8 uili8 illa esrerek,Vel «1omini8 ellet turj>e eure."« kiijo.Das zweite Gedicht, gleichfalls auf Rom , ist hingegen von cincinChristen, doch auch aus frühern Zeiten; und Rom wird darin redendeingeführt, als zugestehend, daß es zwar durch die christliche Religionseine Größe und seinen Glanz verloren, aber bei diesem Verluste den-noch mehr gewonnen als eingebüßt habe, lind das ist sicherlich wohldie beste Antwort, die man auf den Vcrwurf geben kann, daß diechristliche Religion an dem Verfalle des Reichs Schuld sey; denn dieSache selbst zu leugnen, ist weit unsicherer. Das Gedicht fängt so an:I)um limulacra milu, <1um nomina vana ^Iseererik,IMilia, livpulo, moeiiilius alt» lui.limul esligie8 oi.isrzue tupers>itioki>8»ejieiens, uni l'um sarnulula Oeo,<ücllerunt arcc», ceeilleie, palalii» tlivum,tzervivik li0j>ulu8, elegeneravit Lcjues.Vix teio, lzuao lueiim, vix liomao Koma revorilor,

Vix llnik occafug vel ineminillo mei.t-ralior üaeo jackura inilii l'uecetlillu8 illis,I^lgjor 5uiu ^auiier ilivile, l'lanto j.ioeos.?Iu8 aczuili8 vexilla iüiuvis, plu8 t^aelaie ?elru?, e/c.

Hören. Der Sinn des EchörS, wxov^ix?,<7A^<7ts, ^-^ o

Gko^l>a^-o? zra^i^txioiclr^v kl^ai. ^^<7^ »acr^i . ^^/n/n^t/i. ile ^.UiNt.

II. 38. e<1it. ^v>//a,tt/i.^ Theophrast nannte ihn von allen den lei-denschaftlichsten, weil er glaubte, was uns durch ihn in die Seelekomme, wirke weit geschwinder und stärker auf die Leidenschaften, alsdas, was durch den Sinn des Gesichts, oder des Geschmacks, oderGeruchs, empfunden wird. Die gräßlichste, schrecklichste Gestalt kannuns bei weitem nicht so in Bewegung setzen, als ein starker Knall,ein fürchterliches Geräusch.

Ob aus diesem Pathetische» des bloßen Sinnes für den Vorzugder Poesie und Musik vor der Mahlcrei etwas zu schließen ist?Ob auch daher schon zu begreifen seyn mag, daß jene Künste mehrGewalt über unsre Leidenschaften haben, als dieser zustehen kann?

Der Sinn des Gehörs hat manche Besonderheiten. In denIo8oi,Iüc!>I '1>ai>s»elioo8 vom Mai 1668, liest man von einem Tau-ben, der beim Schall der Pauken sehr leise hören konnte. Und Mor-hof, «lo l>iU'<)xi8 lenluum, p. 321, erzählt von Menschen, beiwelchen auf gewisse ^mpsindungcn des Gehörs gewisse Wirkungen er-