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Kollcktanecn zur Literatur.
in 4. lind der vollständige Titel heißt: kloia, carluin vcilieale, 6eilois 5el^v.irlilius, illis eZeirieulis, c^uae omnes svre klinlelios, lXun-nas, VVeiliras, ^ungsias etc. lieliuppere, et s->il?ilius fuis lelniallistteelicio et liilere kolcnt; aulore «ü>/^/i«/</u /^i«^^««^-/» ex^loilauclia. Die Ausgabe von 1614 hat eine hübsche Vignette, wosich eine ganze Familie, bis auf den Hund, flöhet. Der Anfang heißt:^vßla ilooslzue eaoam, ciui walkunt pulvere t>varlo
wslrolzuo limul lieilenli et l)lsL6e cliclio,I>Iu1tine6es 6eiri, czui pollunt Iiuppere lange,^ioa sliter, izuaui li lloAlos natura ileilillet,Illis lunt e>iuirlew, kuot, in^ugm, eornora klein»,Le6 mille erregurit wensclu» wartrasizue iilagasl^ue e/c.
!Naczinzki. Lateinisch: ^oan»es ein polnischer
Edelmann. Er studirte in Deutschland , und hielt sich hernach meisten-theils in Königsberg auf. Hier gab er im I. 16K4 sein Lateinisch-Polnisches Lexikon heraus, welches er dem Könige SigiSmund Au-gust zugeeignet hat, und seine erste Arbeit nennt, und die Fruchtseines Fleißes in Deutschland . Durch dieses Werk hat er sich um seineMuttersprache nicht wenig verdient gemacht; und es ist zu bedauern,daß der zweite Theil, welcher ein Polnisch-Lateinisches Wörterbuch hatenthalten sollen, nicht zu Staude gekommen ist. Er verspricht den-selben in der gedachten ZueiguungSschrift. Seine Absicht dabei war,zu zeigen, daß die slavonische Sprache keiner ander» an Reichthumweiche. Er wollte grammatische Anmerkungen mit untcrsireucn, unddie Analogie der polnischen Sprache mit der hebräischen, griechischenlind lateinischen beibringen. Mit der hebräischen z. E. hat sie dieGeschlechter der Zeitwörter gemein; mit der griechischen den Dualis.
Paolo Alessandro Maffei - In seiner bekannten liaeeolla6i 8tstue ^olielie e klo<lernv elc. I!oma, gr. fol. welche
4l>3 Statuen auf eben so viel Knpfertafeln enlhält, sagt er vomLaokoon, daß die Künstler desselben in der tasten Olympiade ge-lebt haben; welches Vorgeben Winkclmann schon sehr zweifelhaftgemacht hat, und ich völlig widerlegt habe. — — Beim vatikani-schen Apoll braucht die Schlange, welche an den Sturz, auf densich Apoll mit der Hand stemmt, sich heranwindet, der Drache Py-thon nicht zu seyn, für den sie auch wohl nicht schrecklich genug aus-sähe. Die Schlange war überhaupt ein Symbol, welches die Altendem Apoll, und mchrcrn Gottheiten, beifügten. Bei dem Köcher,