Kollcktanccn zur Literatur.
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p. 2ö. — Dieses soll heißen: //«/»s //e, «lt<z»e?»/-s, welcher einZcitvcrwandter des XenophaneS war, wie man aus dem Plularch,/e l-itio/tt ^«k/o-e sieht, und des Simonid es, wie Aristophanes in den Wespen anzeigt.
3.
Bach klagt über den jetzigen Verfall der Musik. Er schreibt ihnder komischen Musik zu, und sagte mir, daß Ealuppi selbst, dereiner von den ersten komischen .Komponisten ist, und sich jetzt in Pe-tersburg befindet, von wo er aber zurück erwartet wird, weil er altund reich genug ist, daß ihm, sage ich, Galuppi selbst versicherthabe, der (Zcschmack an der komischen Musik verdränge sogar die altegute Musik aus den Kirchen in Italien . Er selbst habe einen vonseinen komischen Symphonien °) in einer Kirche zu Rom gehört, derman einen geistlichen Tcrt untergelegt hatte. Eine wesentliche Eigen-schaft der komischen Musik ist es, daß sie fast nichts als Allegro'shat, und die Adagio's gänzlich verbannt; kaum daß sie noch dannund wann ein Andante erlaubt.
4.
Perrault in seiner Abhandlung c/e 7s/i-/?<?ue -/es ^nc -'ensspar'. 1680. 12.) ist ohne Zweifel der erste, welcher den Alten dievielstimmige Harmonie (liarmonie compolvs 6o plulisurs parlies.)abspricht, und zu zeigen sucht, daß alles, was sie von der Sympho-nie sage», von dem Eesange » /'»»i/o» o» « /'oc/ave zu versiebensey. Doch weiß ich nicht, ob sich nicht Stellen bei den Alten findensollten, welche dieser Meinung zu widersprechen scheinen. Eine solcheglaube ich z.B. beim Plutarch «y-, »oX-uz,^«? gefunden zu haben:
ll /lkv )>cltZ Ztktzi, I>icc>^il0^>; X«!, I^otz/U)>)>a? ««zu.oi'itt öl,' w^it^uvu»- kXkl
,i->5?. „^>am concenlus «zuia'elli illo, czui numerig mulleiz etilmris eslicilui-, tonorum conkensum ex iis, «znav 6!llolla l'uut,Iiavet, lino^ acutis et gravilius kmilituijo yuaeiZgm inlerveoit/'Man merke hier anf das öt' c>l^iz,.ov!ov -x^^ ro -r^zno^o,. Ich weißnicht, ob man das von Stimmen sagen konnte, die nur in der Höheund Tiefe von einander unterschieden wären. Aber das Folgende sagtnoch mehr, wo Plutarch die Harmonie der Freundschaft dieser musi-kalischen Harmonie entgegensetzt: r^? ör o-v,^^«? 7«^^?
atz/t,oi-ia? v-üöcv c»o^vtov o^6- «>'u>ia>.c>v, c>i^6! cuZoXov k^vai /^k»tzo;, »?4 azecc^r^Z' o^oiu^ kx^^^^s o,u,o>-o>>ccv x«t o^oöci^kiv ««^