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11 (1839)
Entstehung
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346
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Kollektaneen zur Literatur.

o/i.o/Zo'u^iktV «ck <7TN'0/>,c»ea^ki,v, llcr^ktz /u«; ^s>i'X?? sr^iktocri At^iziz--1^^? o-ki^-io-l. ,,^t vero nie amioiti.lv eoncontuZ alcliio Iiaev <!«».tooantia oullam partem m'llimilom aut inaec^ualcm ant M'cne.panlem nabere vult, le6 ex pari omnino Iialiitn in kermonivus,in opinioninns, in eooliliis, in csseclilius eonsenliii; neriixle ae linlius animug in plura cnrpnra eiset mvitus." Vas «SoXovkann hier nicht Statt haben, wie auch Stephanus anmerkt, welcher«»k-öov dafür liest, von cl^-^, in cantu iliteurrere. Nun frageich: wenn alle die verschiedenen Stimmen nur cktavcnwcise verschiede»gewesen wären; wurde diese musikalische Harmonie nicht eben so voll-kommen gewesen seyn, als Plutarch die Harmonie der Freundschaftzu seyn verlangt? Nach dem Gegensatz aber, welchen er zwischen bei-den macht, muß das »>-c>,>u>lov, «vu^c-^ou und axuüo,' /l^lz->s, welches beider Harmonie der Freundschaft nicht Statt finde, bei der Harmonie derMusik Statt gefunden haben; und es ist mir schwer zn begreifen, wiedas Musik ntt' ,t»t/c»io könne gewesen seyn.

N.

Natter. Sein System ist: das Schlechteste für das Acltcsie zuhalten; welches ans dem, was er über die dritte und sechste Kupscr-lafcl vorbringt, zu erweisen ist. (Winkclmann, von der Fähigkeitder Empfind, des Schönen, S. 7.)

Eben so falsch, fährt Winkclmann fort, ist dessen llnbcil überdas vermeintlich hohe Alter der Steine auf der achten bis zur zwölf-teil Platte. Er geht hier nach der Geschichte, und glaubt, eine sehralte Begebenheit, wie der Tod des OthryadeS ist, müsse auch ei-ncn sehr alten Künstler voraussetzen."

Taß Natter in seinem Werke die Feder nicht selbst führen kön-nen, ist ohne Zweifel die Ursache, daß verschied»- Stellen ziemlichdunkel sind. Aber warum koniite er sie nicht selbst führe»? Warm»schrieb er nicht in seiner Muttersprache?

Herr Dcschamps, der sie führte, hat nicht einmal immer alsei» Gelehrter gut gcschricbe», geschweige als ei» Kunstverständiger.Wie nachlässig er in seinen Anführungen ist, habe ich an der Stelledes Plinius in den Antiquarischen Briefen gezeigt. Nicht weitdavon sagt er: Oans la l'uite los t^i-oi:«, a^anl i><nlc:ji/,te ei, Ilalie. Lithographie für Steinschiicidekuttst habe ichnirgend gefunden; das Wort kann auch das nicht hcissen.