Äollcktaiice» zur Literatur.
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O.
Odsidianischcs Glas. Hr. Klotz sagt, daß die Alle» dieFusammeusctznng (oder den Glasfluß, in welchen sie die geschnittene»Steine abgegossen,) „//i-«,» o/>/,'<//nnn,» genannt hätte». (Vongcschn. Steine», S. 58.) — Welche Unwissenheit! Nicht jeden, son-dern nur den, welcher aä limilituiliuew Ispiiiis, lzuein in ^elkiom'aiuvenit 0I^li(Iiu8, nißerrimi eoloris, sli^uarxlo el Irsnsluvirli, (/Vi».XXXVl, s»7.) jubereitet war. Richt jede alte ElaSpasic ist aus vi-Iro oliliciiaiio, sonder» nur die schwarzen sind vielleicht davon.
„Eine Sache, fährt er fort, die j» viele» Untersuchungen, Widersprüchcn iind Irrthümern Gelegenheit gegeben hat." — Falsch! Nichtdas vilrum «dl'xliimurii, sondern der lavis olilim'anus, die gemma»lilidiana, hat dazu Gelegenheit gegeben. Was diese letzte eigentlichsey, darüber wird gestritten; nicht aber, was jenes, welches eineschwarigefärbic «^lasart war, zur Nachahmung des obsidianischcnSlcins. Klotz kann also auch nicht einmal die Abhandlung des^ai'lus, die er so sehr rühmt, vom obsidianischen Steine, ge-lesen haben.
vn/is^k ?//«o5ov/or/.v. Diesen Ausdruck, glaub' ich, hatMenage zuerst gcbraucbl, und den Haß der Gelehrsamkeit darunterverstanden. (S. 7»/-»n-</n>in, I". l. p. 320, 6<Z!t. «Ie pgiiz, 1l>'.)1.)„^'avois tlit avsiit l'^uleur clv la t^lili^iie 6e Illisloiro 6n <üal-vini--liio, lzuo I.i I>.iine ll^ruclilion ckt imnl.ic.idlo. I'as>>>elloO'/ium //>c»/n^->i-»i. — Ob Mvshcim in seiner Rede Ile vl/i»?'/ic'c,/oAkc-o diesen Umstand bemerkt?
Ohr dergen. So könnte man, glaub' ich, nicht unfüglich dasGriechische a.-^-^s-,,-, die sich die Alblcicn umbanden, nm ihre Ohrenvor den Schlägen j» bergen, übersetzen, nach der Analogie von HalS-bcrge, dein Theile der alten Rüstung, welcher den Hals in Sicher-heit setzte.
Dergleichen Ohrbergen ricih XenokrateS, nach dem Plutarch, (i>. 38. Lll. X^Isulll'.) lieber den Bindern, als den Athle-ten unijumachcn, um sie vor übel» Rede» >u bewahre», wodurchihre Sitten verdorben würden, anstatt, daß die Schläge bei diesennur die Ohren verletzten. — Ich schließe hieraus, daß die5-,6k?, wie natürlich, auch das Gehör müssen benommen haben; unddarin bestand vielleicht der zweite Nutzen für die Athleten, in» sich