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11 (1839)
Entstehung
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351
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Äollcktaiice» zur Literatur.

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O.

Odsidianischcs Glas. Hr. Klotz sagt, daß die Alle» dieFusammeusctznng (oder den Glasfluß, in welchen sie die geschnittene»Steine abgegossen,)//i-«,» o/>/,'<//nnn,» genannt hätte». (Vongcschn. Steine», S. 58.) Welche Unwissenheit! Nicht jeden, son-dern nur den, welcher limilituiliuew Ispiiiis, lzuein in ^elkiom'aiuvenit 0I^li(Iiu8, nißerrimi eoloris, sli^uarxlo el Irsnsluvirli, (/Vi».XXXVl, s»7.) jubereitet war. Richt jede alte ElaSpasic ist aus vi-Iro oliliciiaiio, sonder» nur die schwarzen sind vielleicht davon.

Eine Sache, fährt er fort, die j» viele» Untersuchungen, Widersprüchcn iind Irrthümern Gelegenheit gegeben hat." Falsch! Nichtdas vilrum «dl'xliimurii, sondern der lavis olilim'anus, die gemma»lilidiana, hat dazu Gelegenheit gegeben. Was diese letzte eigentlichsey, darüber wird gestritten; nicht aber, was jenes, welches eineschwarigefärbic «^lasart war, zur Nachahmung des obsidianischcnSlcins. Klotz kann also auch nicht einmal die Abhandlung des^ai'lus, die er so sehr rühmt, vom obsidianischen Steine, ge-lesen haben.

vn/is^k ?//«o5ov/or/.v. Diesen Ausdruck, glaub' ich, hatMenage zuerst gcbraucbl, und den Haß der Gelehrsamkeit darunterverstanden. (S. 7»/-»n-</n>in, I". l. p. 320, 6<Z!t. «Ie pgiiz, 1l>'.)1.)^'avois tlit avsiit l'^uleur clv la t^lili^iie 6e Illisloiro 6n <üal-vini--liio, lzuo I.i I>.iine ll^ruclilion ckt imnl.ic.idlo. I'as>>>elloO'/ium //>c»/n^->i-»i. Ob Mvshcim in seiner Rede Ile vl/i»?'/ic'c,/oAkc-o diesen Umstand bemerkt?

Ohr dergen. So könnte man, glaub' ich, nicht unfüglich dasGriechische a.-^-^s-,,-, die sich die Alblcicn umbanden, nm ihre Ohrenvor den Schlägen j» bergen, übersetzen, nach der Analogie von HalS-bcrge, dein Theile der alten Rüstung, welcher den Hals in Sicher-heit setzte.

Dergleichen Ohrbergen ricih XenokrateS, nach dem Plutarch, (i>. 38. Lll. X^Isulll'.) lieber den Bindern, als den Athle-ten unijumachcn, um sie vor übel» Rede» >u bewahre», wodurchihre Sitten verdorben würden, anstatt, daß die Schläge bei diesennur die Ohren verletzten. Ich schließe hieraus, daß die5-,6k?, wie natürlich, auch das Gehör müssen benommen haben; unddarin bestand vielleicht der zweite Nutzen für die Athleten, in» sich