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Kollckianecn zur Literatur.
aber 155t, wie Heumann (eonl». Uei I^it. p. m. 144:) undGund-ling (IHN. I^It. p, s>036,) sagen. Man ersieht dieses aus der erstenSammlung dieser Katalogen, welche zu Frankfurt ex ottieina ^'<^o/at^n^äe,', 1595. 4. besorgt worden. Vergl. ^/i,-a-?«« clv Sci-ipt. See.XVl. c. 127- — ^!c/nimitt Lililiolli. ^ci-osm. 1)117. I'lnelu». —Deutsche ^cta Lrullito^. Th- V. p. 419. — ^o. t?/,^. ^e«l//e,-- Vil7.(Zo weiitis reipulil. ^ugutt. in rcm lit. p. 9. — 1'ticluur. Li-dliotli. I. o. 1.
Winkelmann. Bei der Erläuterung seiner IVIonumeoli ^n-livlii lncciil! hat er, laut der Vorrede/ S-17, zwei Maxime» zum Grundegelegt. Die erste: nickt anzunehmen, daß die bildlichen Vorstellungen inden Werken des Alterthums müßig, und ohne bestimmten Endzweck sind;diejenigen Werke ausgenommen, in welchen man cS deutlich sieht, daßder Künstler bloß nach seinem <-n/»il-c,u gearbeitet habe. Die zweite:daß in diesen Denkmälern irgend ein Subjekt dargestellt sev, dem manin der Fabel und in der Geschichte des heroischen Zeitalters nachspü-ren müsse. Diese Marimc ist cZ, welche Klotz, in s. Abb. v. gcschn.Steinen, S- 123, bestreiken wollte. Aber er geht eben so damit zuWerke, wie mit meiner Assertion wegen der Furien. Er ist weit ent-fernt, auf den Geist und die Absicht, auf die Brauchbarkeit und daSLicht einer solchen Behauptung zu sehen. Er hält sich schlechterdingsan die Allgemeinheit des wörtlichen Ausdrucks; und glaubt Winkel-mann widerlegt zn haben, wen» er ihm recht viele einzelne Fälle ent-gegen stellt; er mag diese Fälle schon ausgenommen haben, ober nicht.
Sollte es aber wohl wahr seyn, was w- in eben dieser Vorrede,S- 16, von den alten guten Handschriften sagt? Sie wären, meinter, von den Gelehrten schon dergestalt durchforscht, daß sie jetzt nichtsweiter, als ausgepreßte Zitronen, ohne Saft, wären.
Wunderbare Menschen. Auf solche, in Ansehung ihresKörpers oder ihres Geistes, würde ich in meiner Litteratur vorzüg-lich mit sehen. Wir kennen den Umfang der menschlichen Kräfte ohneZweifel noch lange nicht. Wir wissen noch lange nicht, wozu einMensch dnrch Fleiß und Uebung gelangen kann, und was für Aus-nahmen auch in seinem Organismus sich äußern können, ohne seinerErhaltung und Gesundheit hinderlich zu seyn. Hier will ich also mireinige solche Beispiele sammeln, denen ich noch keinen gewissen Artikelanweisen kann. Andre haben ihre Stelle bereits unter den fünf Sin-nen erhalten/ z.V. Sehen, Hören, u.s.f.