Entwürfe zur Fortsetzung der Briefe antiquarischen Inhalts. 413
finde ich mit jenen übcrcinstiminig, und alle verstehen unter Beryllwo nicht eben denselben Stein, den die Allen darunter verstanden,doch einen ihm sehr ähnlichen, den sonst so genannten Aquamarin.Folglich habe ich lange nicht gewußt, was Dinglcy hiermit will, bisich endlich finde (°), daß die Englischen Juwelierer einen ganz andernBegriff mit dem Namen Beryll verbinden, und ihn einer Art vonEarncol beylegen, der dnnkelrothcr und durchsichtiger als der gemeineEarncol sey, und mchrmal in das Gelbe spiele. Das wirklich Dinglcydiese Art von Carneol unter seinem Beryll verstanden habe, zeigt selbstdie Eintheilnng, die er von ihm wacht. „Vom Beryll," sagt er,„giebt eS drey Arten; der rothe fallt in die Orangefarbc, ist durch-sichtig und lebhaft; der gelbe ist ockerfarben, und der weiße, den„man Calccdon nennt, ist milchfarben; diese beyden letzten sind nicht„so lebhaft wie die erster»." Niemand, so viel ich weiß, hat denEalcedon zu einer Art des Berylls gemacht; wohl aber zu einer Artdes CarncolS, oder auch den Earncol zu einer Art des Calccdon. Auchdie übrigen zwey Arten passen wohl auf verschiedene Abänderungendes Carneels, aber kcincSwcgcS des Berylls. Kurz, man muß beymDinglcy Larneol für Bcryll lesen, und muß sich erinnern, daß derCarneol der Alten ihr Sarder ist, wenn eS wahr seyn soll, was ervon ihm vorgiebt. Den Sarder findet man in allen Daktylictheke»am häufigsten, und PliniuS sagt cs ausdrücklich, daß man ihn zumGraben und Siegeln am geschicktesten gefunden habe(°°), Dingley aberist um so weniger zu entschuldigen, daß er uns diese Vcrirrung verur-sacht, da Hill in seinen Anmerkungen über den ?heovhrast(°°°) kurzvorher davor gewarnt, und eS den unwissenden Juwelieren verwiese»
(°) Woodward bcvm Johnson: rue ver>U vk our l.»i>ickgries is onlxa üne kort ok Lsriielivn, ok s more ckeep driglu reck, kowelimes >v»I> »cakl »5 >e»oxv »»ck more lr»»kvürvnl Ilian >I>e cowmoii l,'lirnelion.
t°°) l.i>>r. XXXVII. 8ec>. Zt. eck Usrck.
(°°°) Dinglcv's Anmerkungen sind von 1747, und Hills Throvhrast vondem Jahre vorher, wo es Seite 67. heißt: i'iie ^e«eiiers ok our >iwo
rocko» kour kpeeie» «k llu» klone; llie commo» or Ine reck, llie vvlnle orluo ^ello,v, snck >I,e vor^II O.irneliv». — Vlie I»kt, or llie ServU c»r-nelion, i» pronerl^ llie miUe vrieM»! Kinck; it !s ok s. ckeeper colour llian»»> vk llie vllier«, il» »Ik« mueU lUlrckür, ilnck more tr»»kpi>renl: koiue ok«ur ^v^vellers, liiiovi»/; ok no »Mer LervU Init U>is, n»me il kimpl^ lliever>II: >>itl tt vuxlit »ever lo Iie kv cslleck uut villl llie sckckilivn ok ilsovn xroner »sme l?arnelion; »le ver>ll ok »>e ^»lienls üeüix » klone»k liuil« »notüer Xinck, Iranspiirelll i»>ck vk liluiM xreen, ilnck evickeiUI)' Iliover^ Keuim vlucU ^vo »ovv ci»U Nie »^u» »>»»-/»«.