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11 (1839)
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431
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Zur Geschichte der Aesopischen Fabel.

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gewesen sind. So ist z. ö. die Fabel pelis et. Venus von ihm über-schrieben, I>Ius!uu>l>, ^äoleseens et Venus, und fängt an

I^nrmokum juvenem nimio gtieelstist amore

klutipul-,.

WaS stlulijiula heifit, weis ich nicht. Mulcipuls heifit eine Mause-falle; aber wie sich die in einen Jüngling verlieben könne, weis ichnicht. Doch eine Katze und eine Falle fangen beyde Mäuse; warumsoll der Dichter nicht also einen Namen für den andern brauchenkönnen? Die Fabel kelis et KsIIus gallinaeeus überschreibt erklsrtui- et Lallus, und fängt an

(Zallum waitur ualiet Ae.Wenn cS noch klaites hieße Die Fabel I^ims et Vipera hcifitbey ihm: !>Iiil!o et I^ima.

Inlrogrellu estum kauri vaga mulio lirosmI»l'nee>am lingit.

Die letzten beyden Worte hat Dati nach dem Italiänischen gemacht;denn da hcifit klaitorn ein Marder, und nlukoc» ein« Art vonSchlangen.

IX.

/V lj t> t e m i u s.

Wen» er eigentlich das erste Hundert seiner Fabeln herausge-geben, kann ich nickt sagen; aber gewifi vor 1499, von welchemJahre eine Lcnctianische Ausgabe in 4io in der Bibliothek ist, wel-cher ein DomiciuS PalladinS ein Schreiben vorgesetzt, in welchem die»vologol-uiu liuellus, nuncr impiellus hcifit. (<)uoo1.171. 28. 4to)Dieser Ausgabe sind 30 Aesopische Fabeln, von LaurcntiuS Vallal4lZ8 übersetzt, beygefügt.

Bayle weifi nicht ob er lange nach 1606 gelebt. Ich weifi dafier noch 1Z16 am Leben gewesen; denn als in diesem Jahre BeatusNhenanuS das Lnclurinium X^sli ?u!lofoplii pz-tug^orici hinterdcm ^cueas (Zaraeus plat. clo iwmortalilate aniuiae, (nach derUcbersctzung des AmbrosiuS CamalduleiisiS; so wie den XystuS nachder vermuthlichen Ucbersetzung des RufinuS , aus einer alten Hand-schrift, die Selettscli! in kivliollieea 6iva: ?ivis lervsbgtui-) heraus-gab; so setzte dem erster» AbflcmiuS ein kleines SmpfehlungSgedichtvon 7 Herameter» vor.

Das andre Hundert Fabeln hat er 1606 hinzugefügt, wie auseiner eignen Zuschrift an einen AngeluS Grypho erhellt.