476 Zur Geschichte der deulschcu Sprache und Literatur,
Sie wil m!ch zu Grund verderbenUnterst wil sie vor mich erbenDazu cn weis; ich keinen ratEbend. S. 19.
Um 136(1 lebte auch Conrad von Maycnberg, (^onrsiZnz cZe mviitepllvUgruiu, tüanooious kalisliooeolis, dessen verschiedene Lateinische Werke bekannt genug sind. Er soll aber auch das Buch von der Na-tur ins Deutsche übersetzt haben, nach dem Zeugnisse der alten Drucke,die wir davon in der Bibliothek haben. Einer Augsp. bey Bänder,1478. toi. Wir haben ein KIspt von 1474., in welchem er selbst(Zg. 6. 5ol.) der Verfasser davon heißt, und daß er es ursprünglichDeutsch geschrieben. S. BaumgartenS Nachrichten :c. B. 2. S. 181.
1352.
Das Buch von den neun Felsen. KI8. 78. 6. ein Werk vonTaulcrn.
„In denselbigen Zeilen sang man dis Licdgen:
Ach Gott daß ich sie meiden muß
Die ich mir zu der frauwcn halt erkoren,Das thut mir wahrlich allzumal webe
Möcht mir »och werde» ei» srcuildlichcr Gruß
Des ich so lange hab culbercn.Limp. Ehren. S. 30.
13S6.
„In dieser Zeit sang man das Tagelicd von der heil. Passion,„und war neu, und machte es ein Ritter:L starker GottAll unser Noth
Befehlen wir Herr in dein Geboth,
Laß uns den Tag mit Gnaden überschcinc»,
Die Namen drey,
Die stehend uns bey,
In allen Nöthen wo wir sein.
Die Nägel und das Spcr und auch die Crone.
Ebend.
(Süldne Bulle abgefaßt. ,
1367.
„In demselben Jahre sang und pfiff man in alle» diesen Landen„diS Lied:
Mancher wcnt, daß niemand besser sey, den» he,Dieweil das ihm gelinge»,