Bibliolatric.
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4) Wori»n die allgemeine christliche Religion bestehe.
") Was das Locale der christlichen Religion sey, welches man
jedes Orts, unbeschadet jener Allgemeinheit, ausiiicrzcn könne.3) Worin» eigentlich das moralische Leben bestehe, und die beste
Ausbesserung eines Christen, (S. 7t1.) welche durch jenes Localc
nicht verhindert werde.
G- E. L.B i b l i o l a t r i e.
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^ch verstehe unter Bibliolatric diejenige Verehrung, welche manfür die Bibel und besonders für die Bücher des N. Testaments zuverschiedenen Zeiten verschiedentlich gefordert hat. Ich nehme alsoLarrie nicht in dem Sinne der katholischen Kirche , nach welchem esbloß eine Verehrung und einen Dienst aiizeigt, wie sie nur Gott zu>kommen; und bin weit entfernt, das ganze zusammengesetzte WortBibliolatric nach Idololatrie gebildet zu haben.
Bloß weil ich lange Titel hasse und unter diesen so ziemlich alleszu bringen ist, was ich zu meiner Vertheidigung über eine Sache an-zuführen habe, die mich nach der Verdrehung eines unwissenden undhämischen Zeloten um alle Ansprüche ans den Namen eines Christenbringen sollte: bloß darum habe ich auch hier zweydeutige Kürze einerlangweiligen Umschreibung vorziehen zu dürfen geglaubt. Büchcrtitclsind ja doch nur wie Taufnahmcn, die nicht zum Characterifircn, son-dern lediglich zum Unterscheiden gegeben werden.
Die darauf folgenden Zeilen, nur nicht an Christum gerichtet (°),sagt beym öuripideS Ion ("), indem er vor dem Tempel des Apollodie Stufen kehrt. Auch ich halte es für keine unrühmliche Arbeit vordem Sitze göttlicher Eingebungen wenigstens die Stelle desselben zu fegen.
°) Noch war dem Ercmplar des Verfassers (von der »Ltbigcn Antwort)gleich »ach dem Titclbogc» auf einem besondern Blatte Folgendes vermuthlichzu einer Fortsetzung, oder auch zu einem eignen Werke Bestimmtes bcvge-schricbcn. Rarl G- Lessing im sechsten Tbeil der vermischte» Schriften.
(°) Das Original hat »cmlich Oo7/Zk.
(°°) Zm ,»» äci. l. v. tLS-lSV.