^^ZM^
Zum ersten Bande von Steinbachs deutschem Wörterbuch. t>4>;
Hübschheit. (Zinkgrcf Apephthegm. I. n. 222.)
Husch- Für einen übcrhingchenden Platzregen. lisbelsis sagt: loin-bsnl ^iai' u»e I»»u?6o.
Ihro. Für Jhro, bei den Titeln, sagten die Alten blos Ihr.(Zinkgrcf Apophthegm. I. p. 124.) „bei Ihr fürstl. Gnaden."
Inner. Als Präposition für innerhalb veraltet. „Inner der Grän-„zen" (Opitz ArgeniS 00.)
Rieb. Zank. — Kicb wächst durch Lieb, sagt der deutsche Rabe-lais (c->i». V.)
Beikirche. Ein altcS gutes Wort für Filialkirche. (Haltaus.)Ricsel. Kieselsteine. Logau sagt im 200Z Sinnspruch: Künstlingstcine.Rlittev so Viel als Klecks. (Zinkgref I. p. 230.)Edelknaben. Schon zu Zinkgrefs Zeiten wollten die Edelknaben
nicht mehr so, sondern Pagen heißen. Apophthcg. l. i>. SS.wehr knöpf, süe Oegcnknopf. (Zinkgrcf Apophthcg. I. p. 20.)Rrank. Krank scin nach Einem; sich so heftig nach Einem sehnen,
daß dies schon eine Art Krankhcit wird. Flcmming sagt: Ich bin,
Schah, krank nach dir.Rrnuscln. Gchncr sagt nicht übel dafür krausen.Bekrönen. „Kein unbiegsamcr Stolz bekrönt mich in Gedanken."
Schlegel.
Erlassen; sich cincS DingeS; z. B- WaS du nicht iu der Gütekannst überkommen, da erlaß dich des Krieges. (Zinkgref Apo-phthegm. S. 14.)
Uebcrlaufcn für überfallen. „Alsdann überläuft ihn seine Thor-heit." (Ovitz Argen. S- 89.)
Einleiten, ein alteS gutes Wort, das man noch jetzt sehr füglichfür introducircn, installircn brauchcn kann, (HaltauS) wenn cSnämlich das Bcsitzgcbcn cincS Amtes bedeutet.
Geliebt, Einem geliebt sein, sagt Schlegel, wo ihn ohne Zweifelder VcrS ein wenig gezwungen.
„Ich sorge imr für mich, und wollte selbst allein?cn Mclnigc» geliebt, den Feinden furchtbar scin."
Aiiczcnlicd. Geßner sagt Auglied.
Äcidig. Ein andres Wort ist leidig von dem alten Leid/ häßlich.So übersetzt Zinkgrcf: urie kc-mmv Imilo et Iiidenso, durch ciuehäßliche lcidtlichc Frau. (Apophlhegm. II. t»8 )
Löblich. Dafür sagten die Alten auch lobwürdig. (Zinkgrcf.)
Liinen. Wir machen dicS Zeitwort z» einem rcc-i^rnc:-, imncüson.ili
41»