Grammatisch > kritische Anmerkungen.
dürfen: daß sie sich an der Nase zählen lassen? Senn im Fran-zösischen: tüliole«, »lu'on i>eut coiopter sveo le ne?, 5e llit llo cel-les ezui tont tri-s rare8 et presc^a'unilzues er» leur etveee. Du»eliatian-, p. 487. ?->rt. 2.
Vergleichung Deutscher Wörter und Redensartenmit fremden.*)
aksen machen. Ob dieses nicht mit dem Griechischen c-^«^o>^,veine Verwandtschaft haben sollte, von welchem Worte nachzusehenki-ssmi ^Vllaßia p. m. 21.Himmelweit von etwas verschieden seyn, nach dem Lateinischen
tolc» eoelo clittsre ebend. p. 2l>.von selbst, so viel als freywillig. Tiefem Ausdrucke ist der Latei-nische sb le für honte fua sehr ähnlich, welcher besonders beyPlautus vorkommt, z. ?. ^li se ex!t. kleoseelim. 1. 2. 6<>. Mansehe die Anmerkung Taubmanns über diese Stelle, die sich derneue Herausgeber von (!ikmii dlilervst. I^gt. I. v. m. 3. zu-geeignet hat.
Es kann nicht fehlen, für: es ist nothwendig. Der Lateiner: sb-
esse van polest, ezuiu. 8. Kilon. I. o. p. m. 4.Aufs höchste. Lie. p. I>lil. o. 12. aä sumwum.Jemanden den Daumen halten, premere vollieem. ür. p. 148.
°) Es befinden sich darunter mehrere Bcrglcichungcn Deutscher Redens-arten mit Griechischen. Lrssing balle ncmlich in frühern Zeiten den Plan,nach dem Beyspiele einiger Französischen Gelehrten, etwas über die Analogieder Deutschen und Griechischen Sprache zu schreiben. Ein dazu gehörigesManuskript ist 1759 angefangen, und hat die Ucbcrschrift: Ueber dieAehnlichkeit der Griechischen und Deutschen Sprache, zur Er-leichterung der erstcrn, und Verbesserung der letzter». Lcssingscheint bey dieser Idee von keinem bestimmten Princip ausgegangen zu scv»;denn bald leitet er Griechische Wörter von Deutschen , z. B. ö-lv« von den,bald Deutsche von Griechischen, z.B. Ehre von k^?, ab. Ucbcrall aber giebter zu viel auf die Aehnlichkeit des Klanges der Wörter. In der Folge-hater selbst die Hand von diesem Plane abgezogen, und das Publicum würdedurch die Millbcilung dieser wenigen Anmerkungen nichts gewinnen. Füllc-born in Lcssings Leben ill, S. XV.