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oder seyn, daß man nur darnach langen darf. Vous avcn 15 tou-le» elioies ü la roain.
Unter Händen, etwas haben, d. i. in Arbeit.
Unter den Händen wegkommen/ sich verlieren/ d. t. da man
es noch den Augenblick vorher in den Händen gehabt, indem
man die Hände gleichsam noch darüber gehalten.
Hand an etwas legen/ luetlie la rumu ä lzuelczue eliote.
Unter der Hand, soviel als heimlich, wie das Französische lous
iiiain. I^aites lui oire eela tuus ruaio. Laßt ihm unter der
Hand sagen.
Vorhand, im Spiele, so viel als Lorzug. Ich habe die Vorhand,d. i. ich bin der erste, der dieses thun darf; ich habe das ersteRecht darauf. Der Franzose braucht hier das bloße maio, nichtavimt-mam, welches, wie arricre-mam, in dem Ballspiele Schlägebedeutet, die entweder mit der rechten oder der verkehrte» Seiteder Raauelte geschehen, il jouo ruienx ciue vous an r»i«zuer, !Ivous ciouueioit ciix <^ la main.
Lese die. Im Kartenspiel so viel als Stich; un levv 6e csrtes.Wofür der Franzose aber auch sagt wsm: Lowliieu aves vouswaius? Wie viel Stiche haben Sie?
Buch/ ein Buch Papier, d. i. eine Lage Papier von 24 Bogen,klnin ue papier; welches bey den Franzosen aber aus 26 Bogenbesteht.
patsche, parschchcn, jenes eine große plumpe, dieses cine kleineHand, une meuotto.
Zlermcl, etwas aus dem Acrmel schütteln, etwas ohne die ge-ringste Schwierigkeit hervorbringen; als ob man es ganz fertig indem Acrmel verborgen gehalten, daß man cS mir hcranSschüttclndürfe. So sagt der Franzose: avoir uno eliolo, uue peifuimv«Zaus la msoolio, vour ilire, oo ilisvol'er, on vlie sllui«:. „8'iljoue conlio cet lioiiiml! lü, il tieut uu ^>!>ili ciaus la munviie."
Manschcttc, man muß es vergesse», daß dieses aus dem Französischenentlehnte Wort vo» inalu abstammt, um uuscrc gc»ici»c t^inthcililiig in Hand- und Sticfclmanschcttc, nicht abgeschmacktzu finden.
Manier, die, vo» dem Französische» munic-ro, Art, Weise. ES istei» Wort, das i» gutem uud bösem Verstände gebraucht werde» kann-Hiiigcgc» wird das davon abgeleitete Adjectivum, manierlich, nuri» gutcm gebraucht.
Manier, als ein Kunstwort der Malercy, heißt die besondere