Art, das Eigenthümliche eines jeden Malers, es sey in der Zeichnung oder im Colorit.Gesprächweise/ heißt
1) so viel als dialogisch. „Dieses Buch ist gesprächweise abgefaßt."
2) so viel als das Französische par roanivia 6'entrelieo.Haus/ für Familie, Geschlecht. Er ist von gutem Hause. Il eN «lo
barme maitoo. Dieses Haus ist erloschen, vollkommen wie der
Franzose: cetts mailon eü eteiote.Gotteshaus/ für Kirche, la maisun 6e viou.Stadthaus/ für RathhauS, scheint mir mehr Holländisch als Deutsch
zu seyn. Auch der Franzose sagt mailoo <lo ville.Häuschen, mailormölte.
Meister. In dem Verstände, in welchem die Franzosen auch ihrwaitre brauchen, da eS einen bedeutet, der Bedienten, Hausge-sinde, Sklaven hat, brauchen wir eS nicht; sondern in diesem Ver^stände brauchen wir Herr. Bey u»S zeigt Meister einen Mannan, der etwas lehret, oder das Recht hat, etwas zu lehren.Tanzmeister, klailre ü llsnier, Schreibemeister, Fechtmeister, Usi-tre «l'armes. Und bey den Handwerkern ist eS zu einer Art vonTitel geworden, da eS denjenigen anzeigt, der sein Handwerk ge-hörig erlernt, und nunmehr die Freiheil erlangt hat, eS für sichzu üben, und wieder andere zu lehren; als Meister Schuster,Meister Schneider. In dem komische» Style würde man auchvielleicht nicht übel sagen: Meister Gaudicb zu einem Erzbctrü-ger, so wie das Französische klaitre Kouin. Ferner bedeutet eseinen, der zu befehlen hat. Sie sind Meister und Herr. Vousetes le msitre. Als noch die Franzosen Meister von dieserStadt waren.
meistern/ einen, heißt nicht sowohl, wie das Französische waitrilerquelsiu'iio, einen unumschränkt beherrschen (e'elt mjutiiee 6e vou-loir mgilnler ke» vgaux) als eine» tadeln, einem zeigen, worin«r eS hätte besser machen können.
Uebel/ böse Uebel, das, für Epilepsie; I« baut mal, lo mal oscluo.Uebel, das, wird auch manchmal überhaupt für Krankheit, undbesonders für eine ansteckende Krankheit gebraucht. Er ist «S, derdas Uebel in die Stadt gebracht hat, o'ett va tol «zui a soporlelo mal llaos eetto ville.
ränklich, was leicht und oft krank wird. Das Französische msIaM.
kramp f/ tenllo IpaÜiea. Frisch sagt nichts von der Abstammungoder Verwandtschaft dieses Worts. Ich finde aber, daß die Fran-