Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
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699
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Philologischer Nachlaß.

69V

wirklich that, erhellt aus dem Exempel des Diogenes <S. Laerlius indessen Leben 21.) Aber warum mit einem silbernen Stecken? Sollteer wohl auf den (üailucous des Mcrcur alludirt haben? Er war es,der zuerst den philosophischen Mantel, den Stecken und die Tascheaufbrachte (o. 7). Und so wie Diogenes diesen Stecken mit einemScepter vergleicht; so wollte ihn Antisthcncs vielleicht im Scherzemit der Ruthe Mercurs vergleichen, von dem auch Horaz sagt:(I.ib.l. 06.10.)

virga levewyue ooercet

^uroa turbsw.

war daher ein Beynahme des Mercurs.

Ebcnd. o. Z. I^v kt,'«t ^^o? k"vSat/^ovt«v, /I/IZ.

öcvo? srtzo?öko/^k^? orl ^ tc^x^uo?.

Ich weiß nicht, ob <>" ^ allezeit mli heißt. Vigerius sagt nurpsUim pro ^ ^ seoipitur. Heißt es durchaus viL, so wollte ichlieber anstatt entweder »^s- oder ^öe, ve cluiaerll Soera.

lis viridus. Die Tugend braucht nichts, auch nicht einmal dieStärke des Sokratcs. Denn man überlege nur, ob dieses nicht vonder Tugend abschrecken heiße, wenn man behaupten wolle, daß mannicht tugendhaft seyn könne, ohne die Starke des Sokratcs zu be-sitzen. Antisthcncs am wenigsten konnte dies lehren.

DemetriuS PhalereuS.

-rktz-, ^tz^v-i«?.

Das Mpl. Ku6ianum hat noch einen Zusatz auf dem Titel: c-5-, x-tzl <z)«<7-us, und SaT^tzku? wird mit dem doppelten >- geschrie-ben. (Das Mol. steht ?ol. ou. 14.)

Suidas.

Unter Mavccllimis kommt ein Umstand von dem PhilosophenSallustiuS vor, aus welchem seine Lebenszeit zu bestimmen ist: v

crv^v 2a?»o^?-tc>? o z,tXocro^o?, teil. Narcellillv.

o

2?zc7«t St? Xk)«ZTio't xoct «^a/ZlllV«t rov ^kltzttxXlk« «clt

x«t rov i'Xll^-xov/ ö: ««t ^,t<7u?eov. Das lctztre geht wahr-scheinlich auf einen gewissen Patäcus, der sich rühmte, ^«o-^-covi^xi" kx-tv. 8. ?lutarcli. Vita 8oloo.

» ^Hiervklcs. Von dem Schüler dieses Weltweisen, dem ThcosebiuS,kommt ein sehr merkwürdiges Exempel vor, wie wenig auch die