Philologischer Nachlaß.
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gebraucht? UeberdieS sagt schon Diogenes Laertins, daß Dlon^toclo-i'us diese» Lobgesang des Sokrates für untergeschoben gehalten habe.
EustarhiuS.
In libr. Iliad. ^. 198. setzt er den Sokratischcn Dämon mitAchills Mincrva in Eine Klasse. Das bestärkt mich in meiner Mey-nung von diesem Dämon.
Ebend. V. 217. Ein merkwürdiger Beynahme der Sokratikcr,/z>.k!t-öa^o,'-e (nicht schielend, sondern Scher.) Die Bemerkung hatEustalhiuS aus dem PausaniaS, wahrscheinlich ««v» ?-->lX"ov
^o^^-,w a^vT, dessen Eust. öfter erwähnt, j. B. zu Ilias k. 103.
II. I! 476—79. EustathiuS erwähnt ein zweytes RhetorischesWörterbuch: s- -"^v ^oiz^x^ X^xu. Sollte dieses wohl daslingedrucktc Ll^moloxicum seyn, welches sich unter den »188.^isnis befindet, lind welches man gewöhnlich dem PholiuS bcy^legt? S. die Beschreibung davon im VI Supplement. Bande derber.Lruclil. p. 253. Oder vielmehr das ungedruckte Lericon, welchesl'liomss Laie besessen, und sich jetzt in der Bodlejanischcn Bibliothekbefindet?
L. Römer.Dichter.L »c r e l i u s.
Lncrej versieht das Kunststück des malerischen WohlklangS in ei-nem hohen Grade; z. B. wenn er das Zittern der Glieder ausdrückt.I^ili. 6. v. 1188. In maniliu? vero »civi tigliier, Iiemvie ailus.
--v. 1213. Das allmähligc Sterben.
I>a»ßueu!i»t plersizuo murliokt moiieliantui'.
Nirgil.
^cn. VII. 7l>. Die Bewegung der Flingc ahmt die Bewegungder beschriebenen Sache nach:
— — iiino sum!6a luminv kulvoinvolvi —Der langsame Gang nachgeahmt 634.sut leves ocrcas lento llueuot argento.
Ovid.
»lol-imoi-vlios. I. 343.
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