Philologischer Nachlaß.
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cine Weile verharret, wenn es sich der Mühe verlohnen soll, siezu schildern.
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V. 738. f. Ich merke bey dieser Stelle an, daß auch selbst imOvid , in diesem Handbliche der Maler, die Maler dasjenige, wasbey dem Dichter das Malerischste ist, ungemalt lassen müssen. Diesessind die Verwandlungen, welche der Maler nnr als geschehen zeigenkann, da sie der Dichter vor unsern Augen vorgehen läßt, und unsbeyde Gestalten zugleich, aus welcher und in welche die Verwandlunggeschieht, zeiget. ES würde ein häßlicher widriger Anblick seyn, eineFigur zu sehen, die halb Lieh halb Mensch ist.
III. 245.Hrlurus iterum Xanltm?.
Der Dichter deutet prophetischer Weise an, was dem Xanthns beyder Belagerung von Troja geschehen sollte. Ciofanus macht also inseiner Anmerkung einen seltsamen Fehler, den Phactontischcn Brandjünger zu machen, als die Belagerung von Troja. Und gleichwohlhat Burmann diese Anuierkuiig ohne die geringste Verbesserung wiederabdrucken lassen.
V. 78l>. Minerva entfernt sich geschwind, und hilft sich mit demSpeere von der Erde auf; ein schönes Bild,imprella tellurem ropulit Iiakla.
Einen ähnlichen Zug hat der Dichter vom Perseus, I^ili. IV. v.710. — — pe6iou8 tellurv ropullg.
V. 789. Kommt ein schönes Attribut des Neides vor, von wel-chem ich nicht weiß, ob die Künstler davon Gebrauch gemacht haben.— daeulumlzlie ospit, czuocl tpinea totumVincula eingeliavt — — — —Die neuern Emblematistcn geben ihm sehr ekelhaft ein Herz in die.Hände, welches er zerreißt.
I.ili. III. V. 97.
— — <)uic>, ^Vgeuorv vato, pnrvntumSolventem lpeelns? <i>5 tu lpeetaliorv torpens.Glückliche Wiederholung von einerley Worten für einerley Sachen.
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V. 10k. Ein vortreffliches fortschreitendes Gemälde von den Kricgern, die aus den gesäeten Schlangenzähne» aufwachsen.