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11 (1839)
Entstehung
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706
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Philologischer Rachlaß.

Auch das Folgende, wo die verschicdncn Lander, in welche» Her-cules seine Heldenthaten gethan, beschrieben werden, zeiget, daß r^nahier unendlich vorzuziehen ist.

'klievsis v. ?I>o eriitt»; 34k. Anstatt mitte violonliim licsctdieser (!oilex: ^ree violeotum. lind aus dieser richtigern Lesart istdie unrichtige in den beyden andern schlechter» Mscrptcn entstanden:/^ole violenlum. Ueberhanpt aber wird diese Rede der Anligonc imgegenwärtigen Mspte weit schicklicher dem >'uulio zugeschrieben, indemes zuletzt heißt:

^Xuctorlzue ^laci«?»: lilieris pscis veni.

Von! konnte Antigone nicht sagen, welche beständig bey dem Va-ter gewesen war.

1'i-oaäe» L. 159. Anstatt kulis liest er und Loilex XXVl.wlr>8, welches mir in der That besser gefällt, da es mit dem folgen-den lelix eine Beziehung bekommt, und nicht alle Substantive mitEpilheliS behängen werden.

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V. 50. er bestätiget die LeSart liccus.

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ZZ. 14?. Für slio laerimas liest er nicht übel: Ilio laciimg».

> ^oi^ MM MM» »IVMNSVP V'IS^ I»s8

Dem <üo6ex ist eine 1ragoe6is Kreßorii Lorrarii Veneli cui?itulus pioxoe angebunden. Dieser t?orrariu» ist ohne Zweifel der,dessen vgliellinus unter den Bischöfen von Vinccnz gedenkt ?om. V.Itsl. tsei-. p. >143. Notarius ?ius des II, I'iu» in <?ommenlai'.I. II. n. m. 44. Wenn er nicht von Vincenz weiter versetzt worden,so muß er im Jahre 1465 gestorben seyn, als in welchem Jahreklaren» Luroo in dem Bisthumc gefolgt.

Tem Ooclex XXIX ist eine Lvilloolia l'iagoeiliarum beygefügt,(eine kahle Erklärung der von Seneca gebrauchten klolrorum, voneinem gewissen klulatug, in Gesprächsform mit einem I^ovatusllusnu» vsles, vo» welchem Fsliricius Lilil. meä. set.) und an I>lsr-lilius patavinus (nicht wie iu dem Kranzischen Manuscript steht ?i-cious) gerichtet.

Martial.

In dem Epigramm des Martialis auf den im Fieber declamiren-den Matho wollte ich gegen das Ende eine kleine Verbesserung vor-