Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
713
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Philologischer Nachlaß,

713

scr sogleich zwey Smaragde für Einen geben können? Auch war esja ein geschnittener Smaragd. Also der Unterhändler hatte demJSmcniaS zu wohlfeil gekauft, ^ cum 6uo ilenaiii relali ellonk,ist er ärgerlich, weil ihn der Stein wegen seiner Wohlfcilheit nunschlechter dünkt.

Ueber eine alte Ausgabe der Oillickorum Lstonis.

Sie ist in klein Quart auf drey Ternionen, ohne Titel. ZumSchlüsse stehet blos kmit moral>11imu8 <^ato 94. WahrscheinlicherWeise ist diese Fahl für das Jahr anjunchmcn; und darauf folgen«och drey Seiten Lateinischer Sitlcnsprüche, unter der Aufschrift:kleclii vorlu8 pro juveniliu8 coolecli. Im Texte fällt mir eineLesart in die Augen, die ich mir merken will. ES findet sich nehm-lich unter den vorläufigen kurzen Regeln auch eine, welche nach desLpitz Ausgabe die Ktc ist und l?oro pare heißt. Lvitz übersetzt sie:Richte dich nach dem Markte. Er glaubt ncmlich mit Scaligcr, daßcS eben daS heiße, was bey dem Tercnz pliorw. I. 2. 29. rUi lorobedeutet. Aber warum hätte sich nicht Lalo eben so ausgedrückt,wenn er eben daS hätte sagen wollen, da uli toro, wie TonatuSanmerkt, schon einmal ein sehr gewöhnlicher proverbialischer Ausdruckwar? Fast möchte ich es also lieber mit meiner allen Ausgabe hal-ten, welche koro le para! liefet. Ter Sinn ist klar und gut.Sencca der Redner drückt sich eben so auS: koro A Ilc-nmibus t«Garant. ?rooem. lid. II. toolivv. Wollte man einwenden, Eatokönne hier nicht die Zubereitung, ReclilShändel zu führen, verstehen,weil erst die !^tc Regel I.ileras clisce heiße: so weiß man ja, daßalle Regeln in keiner Ordnung stehen, und eben so stark verworfen,als interpolirt sind. Tie letztre findet sich in der alten Ausgabegar nicht.

II.

Vermischte Anmerkungen.

Polyphemn S.

5)ie genaueren Philologe» unterscheiden nur zwey Polypheme: den(Zyklopen und den Argonauten. Allein auch unter den Argonauten