erster Band.
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„gen." Bittet sie, ihn zu verjüngen? „Die Belohnung mei-nes Dienstes, antwortet der Alte, ist dieser Dienst selbst; istdieses, daß ich dich vergnügt sehe. Was könntest du mir auchgeben? Ich brauche nichts, ich verlange nichts. Eines möchteich mir wünschen; aber das stehet weder in deiner, noch in ir-gend eines Sterblichen Gewalt, mir zu gewähren; daß mir dieLast meiner Zahrc, unter welcher ich erliege, erleichtert würde,u. s. w." (") Heißt das: erleichtere Du mir diese Lastj giebDu mir Stärke lind Jugend wieder? Zch will gar nicht sagen,daß eine solche Klage über die Ungcmächlichkeitcn des Altershier an dem schicklichsten Orte stehe, ob sie schon vollkommenin dem Charakter des Polydors ist. Aber ist denn jede Unschick-lichkeit, Wahnwitz? Und mußten nicht Polydor und sein Dich-ter, im eigentlichsten Verstände wahnwitzig seyn, wenn dieserjenem die Bitte wirklich in den Mund legte, die windelte ihnenanlügt. — Anlügt! Lügen! Ncrdicncn solche Kleinigkeiten wohlso harte Worte? — Kleinigkeiten? Was dem Lindclle wichtiggenug war, darum zu lüge», soll das einem dritten nicht wich-tig genug seyn, ihm zu sagen, daß er gelogen hat? —
Vier und vierzigstes Stück.
D-Il 29fieu September, 1767.
Zch komme auf den Tadel des Lindclle, welcher den Voltaireso gut als den Maffei trift, dem er doch nur allein zugedacht war.
Zch übergehe die beiden Punkte, bey welchen es Voltaireselbst fühlte, daß der Wurf auf ihn zurückpralle. — Lindcllehatte gcsagt, daß es sehr schwache und unedle Merkmale wären,
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