Zweyter Band.
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Die Königinn. Wärmn sagen Sie das, Graf?
esscx. Weil ich hoffe, daß, wann ich — Warum furchte ichmich noch? — wann ich Jhro Majestät meine Leidenschaft bekennte, —daß einige Liebe —
Die Königinn. Was sagen Sie da, Graf? An mich richtetsich das? Wie? Thor! Unstnnigcr! Kennen Sie mich auch? Wisse»Sie, wer ich bin? Und wer Sie sind? Ich muß glauben, daß Sieden Nerstand verlohrcn. —
Ilnd so fahren Ihr» Majestät fort, den armen Oirafcn auö-znfcnstcrn, daß es cinc Art hat! Sie fragt ihn, ob er nichtwisse, wie weit der Himmel über alle menschliche Erfrcchungcn er-haben sey? Ob cr nicht wisse, daß der Sturmwind, der in denOlymp dringen wolle, auf halbem Wege zurückbrauscn müsse?Ob er nicht wisse, daß die Dünsrc, welche sich zur Sonne er-hicbcn, von ihren Stralcn zerstreuet würden? — Wer vomHimmel gefallen zu scmi glaubt, ist Esser. Er zieht sich beschämtzurück, und bittet um Verzeihung. Die Königinn befiehlt ihm,ihr Angesicht zu meiden, nie ihren Pallast wieder zu betreten,und sich glücklich zu schätzen, daß sie ihm den Kopf lasse, inwelchem sich so eitle Gedanken erzeugen können. (") Er entferntsich; und die Königinn geht gleichfalls ab, nicht ohne uns mer-ken zu lassen, wie wenig ihr Herz mit ihren Reden übereinstimme.
Blanca und der Herzog kommen an ihrer Statt, die Bühnezu füllen. Blanca hat dem Herzoge es frey gestanden, aufwelchem Fuße sie mit dem Grafen stehe; daß cr nothwendig ihrGemahl werden müsse, oder ihre Ehrc sey vcrlohrcn. Der Hcr-
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