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7 (1839)
Entstehung
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Hamburgischc Tramaturgic,

Alten für scinc Zeitgenossen mit Beyfall zu arbeiten: so suchteer der Regellosigkeit wenigstens Grenzen zu setzen; das war dieAbsicht dieses Gedichts. Er dachte, so wild und barbarisch auchder Geschmack der Nation sey, so müsse er doch seine Grund-sätze haben; und es sey besser, auch nur »ach diesen mit einerbeständigen Gleichförmigkeit zu handeln, als nach gar keinen.Stücke, welche die klassischen Regeln nicht beobachten, könnendoch noch immer Regeln beobachten, und müssen dergleichenbeobachten, wenn sie gefallen wollen. Diese also, aus dembloßen Nationalgcschmacke hergenommen, wollte er festsetzen;und so ward die Verbindung des Ernsthaften und Lächerli-chen die erste.

Auch Könige, sagt er, könnet ihr in cucrn Komödien auf-treten lassen. Ich höre zwar, daß unser weiser Monarch(Philipp der zweyte) dieses nicht gcbilliget; es sey nun, weiler einsähe, daß es wider die Regeln laufe, oder weil er esder Würde eines Königes zuwider glaubte, so mit unter denPöbel gemengt zu werden. Ich gebe auch gern zu, daß dieseswieder zur ältesten Komödie zurückkehren heißt, die selbst Göt-tcr einführte; wie unter andern in dem Amphitruo des Plau -tus zu sehen: und ich weiß gar wohl, daß Plutarch, wenner von Mcnandcrn redet, die älteste Komödie nicht sehr lobt.Es fällt mir also freylich schwer, unsere Mode zu billigen.Aber da wir uns nun einmal in Spanien so weit von derKunst entfernen: so müssen die Gelehrten schon auch hierüberschweigen. Es ist wahr, das Komische mit dem Tragischenvermischet, Scucca mit dem Tcrcnz zusammengeschmolzen, giebtkein geringeres Ungeheuer, als der Minotaurus der Pasiphaewar. Doch diese Abwechselung gefällt nun einmal; man willnun einmal keine andere Stücke sehen, als die halb ernsthaftund halb lustig sind; die Natur selbst lehrt uns diese Man- nigfaltigkcii, von der sie einen Theil ihrer Schönheit entlehnet."(")

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