Hanihurgischc Dramattirgic.
allgemein gewesen, daß sich nur der und jener Dichter gele-gentlich desselben erkühnet, (") daß er folglich nicht als ein unter-scheidendes Merkmal dieser Epoche der Komödie zu betrachten. (""")Es ließe sich zeigen, daß als er endlich durch ausdrückliche Ge-setze untersagt war, doch noch immer gewisse Personen von demSchutze dieser Gesetze entweder namentlich ausgeschlossen waren,oder doch stillschweigend für ausgeschlossen gehalten wurden.Zn den Stücken des Mcnandcrs selbst, wurden noch Leute gc-
(°) Wenn, ».ich dem Aristoteles, das Schema der Komödie von demMarktes des Homer, oTi ijioz>oi', i-o )>k^olov S,z«^«^o^o^<?<»'ro?,
genommen worden: so wird man, allem Ansehen nach, auch gleich Anfangsdie erdichteten Name» mit eingeführt haben. Denn Margites war wohl nichtder wahre Name einer gewissen Person: indem kla^--,^?, wohl eher von/<,ai^5 gemacht worden, als dasj von >lc-^-^7,? sollte entstände»
seyn. Von vcrschicdncn Dichtern der alten Komödie finde» wir es auch aus-drücklich angemerkt, das, sie sich aller Anzüglichkeiten enthalten, welches beywahre» Name» nicht möglich gewesen wäre. Z. E. von dem Phcrekratcs.
(°°) Die persönliche und namentliche Satvrc war so wenig eine wesent-liche Eigenschaft der alte» Komödie, daß man vielmehr denjenigen ihrer Dich-ter gar wohl kcmict, der sich ihrer zuerst erkühnet- Es war Cratinus , wel-cher zuerst r--> x^i^uö^r»? ioH>k^l,u,ov «tzo<5kiZ^xk,««Xl>>? 5^«rrci?-r«? öka/z»?^!^, ««l, ll<7?ktz öiz.ii.oo'l« /^c-^^t -rss Xll,,l,loöl«
-0>,0^I>>I'. Und auch dieser wagte sich nur Anfangs an gemeine verworfeneLeute, von deren Ahndung er nichts zu befürchten halte. Aristophancs wolltesich die Ehre nicht nehmen lassen, daß er es sey, welcher sich zuerst an dieGroßen des Staats gewagt habe: (lr. v. 730 )
^Il^ccx^o'u; otz^v k^n", ?c>lcr^ ^i-k^^-oi-? k^xkl^k!-.Ja er hätte lieber gar diese Kühnheit als sein eigenes Privilegium betrachtenmögen- Er war höchst eifersüchtig, als er sahe, daß ihm so viele andereDichter, die er verachtete, darin» nachfolgten.
("") Welches gleichwohl fast immer geschieht. Ja man geht noch weiter,und will behaupten, daß mit den wahren Namen auch wahre Begebenheitenverbunden gewesen, an welchen die Erfindung des Dichters keinen Theil ge-habt. Datier selbst sagt: Bristols n'a pu vouwir «Nee liu'Lpielmriuu» >k7l>Iwrmiij invvineivul le« su^et» üv Ivur» niece«, pul-iilue t un >!7 l autre o»tv>>- >Iv» ?ov>o» clu I» vivillv l^omeclie, vii »I ii'v svoit rien ite koiut, <L?ci»v <>.^ »vülNiire?« koint,!» »>! commviicoreiit » etr« uüsejj lur le Ilio-ilrv,>l»L >iu wm» ll'.Vtuxiiiiclre I« Krunü, L'ost !t Uiie clsn» I» »ouvoUv l^omvllio.(Uvm-txiuv lur Iv L»i»i>. V. uv I» ?ovl. u'^Vrill.) Man sollteglauben, wer so etwas sagen könne, müßte nie auch nur einen Blick in denArisiophanes gethan habe». Das Argument, die Zabel der alten Griechischen