Zweyter Band.
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dieses schien angemerkt hat. (°) Denn der Dichter, wie wir ge-sehen, sagt es ja selbst, daß er diese ganze Episode von derEntführung nicht ans dem Mcnander, sondern ans dem Diphi-lus entlehnet habe; nnd das Stück dcS Diphilns hatte vondein Sterben sogar seinen Titel.
Indeß muß freylich, anstatt dieser von dem Diphilns ent-lehnten Enlführnng, in dem Stücke des McnandcrS eine andereZntrignc gewesen seyn, an der Acschinus gleicher Weise für denKtcsipho Antheil nahm, und wodurch er sich bey seiner Ge-liebten in eben den Verdacht brachte, der am Ende ihre Verbin-dung so glücklich beschleunigte. Worinn diese eigentlich bestan-den, dürfte schwer zu errathen seyn. Sie mag aber bestandenhaben, worinn sie will: so wird sie doch gewiß, eben so wohlgleich vor dem Stücke vorhergegangen seyn, als die vom Tcrcnzdafür gebrauchte Enlführnng. Denn anch sie muß es gewesenseyn, wovon man noch überall sprach, als Dcmca in die Stadtkam; auch sie muß die Gelegenheit und der Stoff gewesen seyn,worüber Dcmca glcich Anfangs mit scincm Bruder den Streitbeginnet, in welchem sich beider Gemüthsarten so vortrefflichentwickeln.
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Nun habe ich schon gcsagt, daß nnscr Verfasser dicse gcwaltsamcEntführung in cinc kleine Schlägercy verwandelt hat. Er magauch seine guten Ursachen dazu gchabt habcnz wenn er nur dicse
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