Zweyter Band.
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Deine«. Frisch! Wenn es mm etwas wichtigeres wäre, wann»er dich bäte?
Micio. Als ob etwas wichtigcrS seyn könnte, wie das?
Dein ca. So willfahre ihm doch nur!
SleschiiinS. Sey nnS nicht zuwider!
Deine«. Fort, versprich!
Micio. Wie lange soll das währen?
SleschiiinS. Bis du dich erbitten lassen.
Micio. Aber das heißt Gewalt brauchen.
Deine«. Thu ein UcbrigcS, guter Micio.
Micio. Run dann; — ob ich es zwar sehr unrecht, sehr abge-schmackt finde; ob es sich schon weder mit der Vernnnft, noch mitmeiner Lebensart reimet: — weil ihr doch so sehr darauf befiehl; es sey!
„Nein, sagt die Critik; das ist zu viel! Der Dichter isthier mit Recht zu tadeln. Das einzige, was man noch zuseiner Rechtfertigung sagen könnte, wäre dieses, daß cr dienachthciligcn Folgen einer übermäßigen Gutherzigkeit habe zeigenwollen. Doch Micio hat sich bis dahin so liebenswürdig be-wiesen, er hat so viel Verstand, so viele Kenntniß der Weltgezeigt, daß diese seine letzte Ausschweifung wider alle Wahr-scheinlichkeit ist, und den feinern Zuschauer nothwendig beleidigenmuß. Wie gesagt also: der Dichter ist hier zu tadeln, aufalle Weise zu tadeln!"
Aber welcher Dichter? Tercnz? oder Mcnander? oder-beide? — Der neue englische Uebcrsctzcr des Tercnz, Lolmann,will den größcrn Theil des Tadels auf den Mcnander zurück-schieben; und glaubt aus einer Anmerkung des Donatus bewei-sen zu können, daß Tercnz die Ungereimtheit seines Originalsin dieser Stelle wenigstens sehr gemildert habe. Donatus sagtnehmlich: ^purl Alouanclrum fooox clv nuntüs rion grgvulur.I5rAc» ^orontius xi^^T-cx^.
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