— 17 —
zuneigen. Es wäre eine ernste Sache, wenn diese Väuder ihre Tarifeerhöhend, unsere Waren ausschlössen. Aver eine noch weit größere (Gefahrliegt in der Konkurrenz der ^ilbcrläuder gegen die Goldwährungsläuder,des gelben Mannes mit dein weißen Metall gegen den weissen Mann mit demgelben Metall, Japan und teilweise Ehinci machen inner dem künstlichen Anreizdes entwerteten Silbers sprungweise Fortschritte und nehmen in allerhandArtikeln den Wettbewerb mit nns ans neutralem (Gebiet, in den ^ilberländcrnnuo teilweise iu unserem eigenen Vand aus, Eine große Gefahr droht nns, wennwir uicht zivischeu Gold und Silber eine seste Basis für den Verkehr Her-stelleu, sie liegt in der Konkurrenz der ^itberländer, wodurch uusre Zudustrieiu eine Vage herabgedrückt werden würde, aus der es sehr schwer fem wird,sie wieder zu erheben. Er (Redner) möchte hervorheben, daß im Antragnichts enthalten sei, wodurch uotweudigerweise dieses Vaud einDoppelwährnug stand werden müßte. Die Antragsteller wünschtennur einen internationalen Bimetallismus. Sie wünschten ein bi-mctallistisches wüstem, wobei die Frage, ob dieses Vand selbst bime-talliftisch sein solle, der zutüustigen .Konferenz der verschiedenen 'A'ationenvorbehalten bliebe, — Die Schwierigkeit, die er voraussehe, liege dabeihöchstens iu dem Empsinden einiger sremdeu Nationen, »venu Ver-schiedeue Völker in verschiedener Form und iu verschiedeuem Maß zu ciuemSlstem beitragen sollen, da es doch die notwendige Vorbedingung sür dieAufrechthaltung eiucr Relation sei, daß eine genügende Zahl großer Staatenihre Zustimmung dazu geben, daß sie rein und ganz bimetallistisch werden,Was die Vereinigten Staaten betrifft, so ist dort fast jedermann fürinternationalen Bimetallismus, die Vente der gesunden Währung wie dieSilberleute, Eine Resolution, ahnlich der, die diesem Hause vorliegt, wurdeiu der srauzösischen Cammer eingebracht uud wird mit großer Majo-rität angenommen werden. Weitere Resolutionen im deutscheuReichstag uud der preußischen Kammer sind ebenfalls sicher, ange-nommen zu werden, Holland uud Belgien sind bereit, einer inter-nationalen biuietallistischcu Vign beizutreten, Oesterreich uud Rußland haben ihre Bereitwilligkeit zn Verhandlungen ausgesprochen, Er bittetdringend, diese günstige Vage auszunutzen, mag mau nun wün-schen, daß England bimetallistisch werde oder nicht, ^ür Prä-liminarverhandlungen waren die Verhältnisse noch nie so günstig, wie jetztund zu solchen werde wohl Ihrer Majestät Regierung eingeladen werden.Er glaubt, daß das sehr ehrenwerte Mitglied sür West-Monmvnth erklärte,er habe nichts gegen Bimetallismus, weun die andern Völker zustimmten. —
Sir W. Hnrcvnrt. O ueiu! Wcuu England ausgeschlossenbleibt! (Heiterkeit,)
^ir W, Houldsworth schließt mit der Versicherung, daß selbstmit diesem Vorbehalt, die Annahme der Resolution von höch-stem Wert für Industrie und Verkehr sein würde. (Llikei-«!)'-''
Der Schatzkauzler, Zir Michael Hicks-Bcnch erinnert au dcuvorjttbrigcu Beschluß des Hauses, der dahin ging' „das Haus nehmemit wachsender Besorgnis die beständigen Schwanluugeu uud die zuneh-mende Differenz zwischen dem Wert von Silber und Gold wahr uud stimmeden jüngsten Aeußeruugeu der frauzösischeu Regierung sowie der Regierungund Volksvertretung Deutschlands über die sich hieraus ergebenden ernstenllebelstände warm zu: mit Rücksicht hieraus erachte es das Haus als
5 Aum, „(.'IiMi-sgleich uuscrcm „Vravo!"'