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der Schafherden in Australien und auderwärts. Aber es gilt dies nicht ingleichem Meist für Waren, deren Erzeugung eine geschicktere Arbeit fordert,oder die leichter dein Verderben unterliegen. Und wenn man andere Sachen,z. V. Stroh ins Auge fastt, bei dem die Transportkosten, wegen seinesgrasten Volumens anster Verhältnis nun Wert stehen, so sehen wir, dast esnicht ini Preise gesnnten ist. x^ch meine damit gezeigt zu haben, dast esgroste und gewichtige Ursachen giebt, die das Sinken der Preise der Boden-Produkte, unter dem »iisre Vandbevolternng leidet, eher verschuldet haben,,als die Höherbewertnng des (Woldes,
Wende ich micli nun zn de>n möglicl>en Einslnst, den das fallendes Silbers haben konnte, so hat man oft behauptet, dast infolgedessender indische Weizen in ernste jionkurreuz mit dem hier gebauten tretenkonnte. Dies mag in gewissem (^'radc wahr sein- aber es bleibt dochdie Dhatsaehe bestehen, dnst der Import landwirtschastlicher Produkteaus den Ländern mit Zilberwähruug mir 2 ",->i der gesainten Eiusuhrsolcher Produkte beträgt und dast die indische Ernte, sowohl wegender Ungleichheit der znm Erport gelangenden Menge, als auch wegender gesamten Summe dieses ErPortes, nie anch nur annähernd ein sowichtiger Faktor für den Preis des Weizens auf dein Weltmarkt seinkann, als etwa die Produkte Rnstlands und der Argentinischen Reviiblif,Ich sehe, dost im Jahre 1894 ans Indien mir halb so viel Weizen aus-geführt wurde als im Vorjahr nnd dast der Export im Jahre >894 nurnnbedentend größer war, als im Jahre 1877, wo Silber noch fast doppeltso teuer war als heute. (Mssi-s!)
(Klagen der Baumwollindustric.) Mein ehrenwerter freund,der den Antrag miterstützte, hat vieles über die Rückwirkung des niedrigenSilberpreises iu den Sitberläuderu des Ostens auf deren Konkurrenz mir^ancashire ausgeführt. Ich denke, es handelt sich zumeist um die Vanm-woll-Indnslrie von Vaneashire. Ich zweifle, ob auch andere ,vnbrikations-zweige über die Konkurrenz klagen, nnd wenn sie eS nicht thun, so wäre ichbegierig den <^rnnd zu erfahren! Warum mm soll die VaniMvoll-Indnstriegerade der Zweig sein, der unter dieser Konkurrenz allein leidet: denn wennman der Prämie, die der Prcisfnll des Silbers jenen Ländern gewährt, >ogrostes <^ewicht beilegt, so müstte sich dies doch anch bei andern Industriengeltend machen! Aber ich glaube, es ist eine Dhatsache, dast die Banmwoll-Indnstric in r!nnecishirc nicht gerade im Sterben liegt. Ich crsohre, dastdie Zahl der Spindeln nnd Webstühle wächst. —
Mr. (H. Wl>itclc>> ! Stockporti: sie hat abgenommen!
Der Schalikanzler'. ich spreche nach der mir gewordene» Insormation. Diese geht auch dahin, dast die Vöhue in dieser Industriehöher sind als früher.
Mr. G. Whitclcy: Sie sind 10"/» unter dem Durchschnitt!
Der Schnhlnu,zler: Ich denke, es ist eine Thatsache, dast jetzt eingröstercr Teil des (Gewinnes in dieser Industrie iu die Taschen der Ar-beiter sliestt, als srüher, und weniger in die Taschen der Fabrikanten.Dies wäre zu betlageu, weuu dadurch die letzteren veraulastt ivürden, dieseIndustrie anszngeben. Aber ivarniii sollten sie dies thuu? Erleidet der Vamu-ivollhandel Verluste durch den Erport nach den Silberläudern? Wenn diesder Mll ivöre, so müstte es mich wnndern, wie es kommt, dast nnserErport nach diesen Silberländer» im Verhältnis dreimal so stark gewachsenist, als nach andern (legenden (hört!). Ich will durchaus nicht die Wich-