tigteit uuterschätzcu, die der !>)uickgaug deS Silbers auf die Konkurrenzzwischen Vaneashirc und dem !^7sten in diesem Artikel gehabt haben mag,aber ich glaube die Gefahr dieser Konkurrenz — eine sehr reelle (R'sahr —hat andere Ursachen. Erstens hat man den Rohstoff, die Baumwolle,zweitens den Markt sür die Fabrikate in der Realie, drittens — und dasist die Hauptsache — ist der Arbeitslohn sehr billig. Diese Arbeit wirdallerdings durch den PrciSfall des Silbers nach billiger und deshalb derWettbewerb sclnvierigcr. Insofern — ich gebe es zn — war das Wintendes Silbers ein Rachteil, Tie Zchwaulungen zivischen dem Wert derbeiden Edelmetalle brachten wegen der Schwierigkeit, die die beiderseitigenWechselkurse ergaben, einen weiteren Nachteil, Wir alle dürfen wähl denWunsch hegen, daß sür die gauze zivilisierte Welt nur ein Maßslab derWcrthe gelten möge, aber ich fürchte, das ist eiu schwer reali-sierbarer Traum, Diesen Nachteil haben zudem unsere Bautenm ögli ch st v e r in inde r t.
Was bei alledem die ,N'age sür uns zu einer so scli>vicrigcnmacht, ist die Einwirkung des SilberstnrzeS aus die Geschicke unserergrasten Dependeuz Indien, Es ist wähl jederzeit uud van allen Par-teien dieses Hauses zugegeben worden, daß das große Sinken desSilbers ein großes Nebel uud eine Schwierigkeit für die iudische Re-gierung gewesen ist, Bor einigen fahren schloß diese Regieruug dieMünzen gegen die sreie Prägung des Silbers, Zie bat dadurch seither,wie beabsichtigt, den Fall der Rupie aufgehalten, aber es ergab sich dasinertwürdige Resultat, daß der Preis des Silbers bedeutend gefallen nndjedes Jahr die Differenz zwischen dem Marktpreis der geprägten Rupieund deren inneren Wert gewachsen ist, der That hat heute Indieneine nicht tonvertible Kreditwährung «hört! hört!) Wohl hat die iudischeRegierung einige Erleichteruug gewonnen, aber ihre Vage ist doch nichtderart, daß man sie als befriedigend ansehen oder sür eine desiuitivc Vösnngdieser großen Frage halten kann (elreers). Ich glaube daher, daß iu denberührten Punkten, wie auch die eingebrachte Resolution ansührt, in demgegenwärtigen niederen Preis deS Silbers Uebelstände liegen, welche unserVand nnd unser indisches Reich berühren. Deshalb zeigen wir uns dazuganz bereit, wie wir dieS immer waren, mit sremdeu Väuderu darüber zulonserieren, wie diese Uebelstände am besten gehoben Vierden können,
(Englische Kolonien,) Jedoch möchte ich beisügen, daß nebendem vereinigten Königreiche nnd Indien ein Teil nnsercS Reiches besteht,welcher neben den unseren eigene große Interessen hat; ich meine unsereKolonien, (Hört!) England hat ?8 Millionen Einwohner, unsere Kolo-nien Millionen, Bon diesen stehen nicht weniger als 15' > Millionen aufder Basis der Goldwährnng mit einem Import und Export, der 1893227 Millionen ^ betrug — das ist des ganzen Kolonialhandels,Andererseits haben nur Kolonien mit Zilbcrwähruug mit eiuer Bevölke-rung von l'/s Millionen und einem Handel von 48 Millionen ^,Endlich haben wir Kolonien mit der indischen Rupieinvähruug, welcheeine Bevölkerung von 3°/- Millionen Einwohner und eiueu Handel von12 Millionen ^ haben. Es liegt aus der Haud, -daß wir in dieser Vagedie Interessen nnscrer t^oldivähruugSlolonien nicht übersehen töuueu uuddürfeu (eliesi/s!) Zudem möge das HanS sich daran erinnern, daß es jeder dieserKolonien vollkommen frei steht, fich ihre eigene Währung zn wählen, Tcshalbmuß ich behaupten, daß, so zahlreich auch die Bevölkerung Indiens ist,