— 24 —
und so grost auch die Intercfsen an unserem indischen Reiche sind, dochmich ungeheure Interessen aus der ander» Seite in die Wagschale fallen,<Hört.)
(Die Währungspolitik des konservativen Äabinets.)Welches ist unn die Politik, die wir als Regierung zu verfolgen beabsich-tigen? Wie ich sagte, sind wir in Anbetracht der Uebelstände, die in demniederen Preis des Silbers und in den Schwankungen zwischen dem Wertder beiden Metalle liege», bereit und bestrebt, in eine Konferenz niit anderen Ländern oder in Perhandlniigen, welche im gegenwärtigen Stadiumnach meiner Meinung einer Konferenz vorzuziehen wären, einzutreten,aber wir sind nicht bereit, die Goldwährung des vereinig-ten Königreichs anszngeben, (.,I>ut wo uro not prsp^i'öäto udiinilon tlcs Llolä Ltirncliri'ä in tbs lluitocl Xingdom/')(^ante euklzv«!) Ich habe sehr offen meine eigene Meinung über diesenwichtigen Gegenstand dem Hause mitgeteilt; es ist mir wohl bekannt, dost einigemeiner .Kollegen diese Ansichten nicht teilen und wie z, B, mein sehr ehren-werter Freund, der erste lord des Schatzes, sestc nnd erklärte Bimetal -listcn sind, lHört!) Aber ivir alle stimmen darin übereiu, dast es nichtgerechtfertigt wäre, eine Abweichung von der Goldwährung des vereinigtenKönigreichs vorzuschlagen oder anzunehmen. Und warum? lassen Siemich die Worte vortragen, die meiu lehr ehrenwerter Freund, der Führer desHauses !Balfour> im ,uri>re 189V gebraucht hat, Er sagt: „Mau darfnichts nnterueInnen, ivas den Ansichten und Wünschen derg r o st e n p r attis cl> e u Fi u a n z in ä n n e r n n d B a n k iers di e s c s V a n d e szuwider ist, Es iväre Thorhcit, ja Wahnsinn voii irgendeiner Regierung, in diesem Gegenstand der geschulten kans-m änniscljen Meinnng des Vandes voraneilen zu ivollen. Wirkönnen daher die old w ä hrn n g d e s v er einigten K ö n i g r e i ch cSn i cl> t änd e r n, a b e r in i t d i e s e in ^ o r b e halt sind w i r b ereit, w i ees di e R e solnti o n an s s pricht, n a ch n n s e r e n 5c räst e n s ü r e i ninte r nati o n a l e s U e b c r e i n k o m m e n z n w i r t c» , n in e ine f e st eGrnndlage für den Austausch zwischen Silber und Goldzu gewinnen. („XotKinx ooulä d« äoiie, niul notlünx «IwrM deAtt«»lj»te>I, ^-Ilü'Il >VN8 ÄANinst tlls viovvs ok llcs Krest iinnnoisl'8 Ällckbnnkev8 ok tili» eonntr^, It wnulü l>o lollv nnä mccäness in an^(rovsi'nmöut. to in nilv^nos nt' tbe, eclueutsä eommei'vicrl opinion oltbs eonntrv in tiii^ inAttsi', ^Ve c^rnnot, tlisrekors, alter tbe golä «tniulavilol tlie llnitvcl Xinxclinn, dut witlc tiurt Reservation ws nrs preparsä, in tbe^vorcls ot tlie Kssnlution, to clo all in onr power to seeui^s l»v Inter -national »Arvkmvnt n kiMbls uionetnrv power ok exoliniixs dstweengolä nncl silver,--) — Welches sind nnn die Anssichteil fiir ein solchesllebereintommen? Ich besorge, sie sind nicht glänzend! seliesrs!). Manwird sich erinnern, daß in der Konferenz von die Bereinigten Staateneinen bimetallistischeii Antrag gesteilt haben, Er sand Widersprncl> vonDeutschland, von den Skandinavischen Nationen, von der Schweiz undvon Oesterreich , welche sich für die ansschliestliche ^wldwährnug aussprachen;Frankreich und die lateinische Union waren nur dann zum Beitritt bereit,wenn auch England, Deutschland , Oesterreich und Nnstiand der Bereinigungbeitreten würden, so dast der Antrag siel, und die lebenssrage nicht ein-mal berübrt wurde, welche Relation im Fall eines Abkommens bestehensollte. «Hört! hört!) Wir machten Andeutungen betreffs vermehrten Ge-