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tariats ist also nichts anderes als die Organisierung derjenigenElemente der Gesellschaft, die dazu berufen find, die Herrschaftder Bourgeoisie zu brechen und „so die neuen gesellschaft-lichen Produktivkräfte zu erobern", was sie nur dadurchkönnen, daß „fie ihre eigene bisherige Aneignungsweiseund damit die ganze bisherige Aneignungsweise abschaffen",d. h. an Stelle des Privateigentums und der Privatprvduktionden Kommunismus setzen.
Die „Kommunisten " — d, i. die politische Partei, für diedas Kommunistische Manifest als Glaubensbekenntnis dienensoll ^ bilden nur einen Teil des kämpfenden Proletariats,nämlich den über den Gang der Entwickelung sich bewußten.Sie „unterscheiden sich von den übrigen proletarischen Par-teien nur dadurch, das; sie einerseits in den verschiedenen,nationalen Kämpfen der Proletarier die gemeinsamen, vonder Nationalität unabhängigen Interessen des gesamtenProletariats hervorheben und zur Geltung bringen, anderer-seits dadurch, daß sie in den verschiedenen Entwickelungs-stufen, welche der Kampf zwischen Proletariat und Bour-geoisie durchläuft, stets das Interesse der Gesamtbewegungvertreten."
„Die theoretischen Sätze der Kommunisten beruhenkeineswegs auf Ideen, auf Prinzipien, die von diesem oderjenem Weltverbesserer erfunden oder entdeckt sind. Sie sindnur allgemeine Ausdrücke thatsächlicher Verhältnisse einesexistierenden Klassenkampfes, einer unter unseren Augen vorsich gehenden geschichtlichen Bewegung."
Die hier ausgesprochenen Gedanken sind dann, wie ichan einigen Stellen schon in meinem Referat selbst ange-deutet habe, später teilweise präziser gefaßt, teilweife er-gänzt und ausgesponnen, teilweise modifiziert: aber dieGrundzüge der Marx'schen Theorie der sozialen Bewegungenthalten sie doch schon. Worin nun liegt ihre historischeBedeutung, worin die Erklärung für ihre ungeheuere Sieg-
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