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4 (1896) Politische Schriften von 1868 bis 1878
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für mich die maßgebenden sind in Fragen des materiellenWohlstandes nnd der Gesetzgebung für Handel und Wandel.Ich hätte Jhuen zu erklären, in welcher Weise ich glaube,daß der Staat nützlich in Verkehrs- und Kreditwesen ein-zugreifen hätte. Ich hätte zu erklären, in welcher Weiseich glaube, daß auch durch Bauk- oder Bodenkredit-Anstaltendem Gewerbstande und Ackerbau Hilfe zu leisten sei; ichhätte zu erklären, welches außerordentliche Gewicht ich aufdie Frage der allgemeinen deutschen Freizügigkeit lege,welche große Berücksichtigung z. B. die Eiuführuug derMünzeinheit verdient, in der wir noch z. V. sogar gegendie Schweiz zurückstehen. Aber für das alles, meineHerren, für das alles finde ich zu meinem Bedauern, daßdie Wogen der Stimmung zu hoch gehen.

Ich habe es empfunden. Nach anderem verlangt dasOhr der Versammlungen in gegenwärtigen Zeitlänften, wodie politischen Frage» in den Vordergrund getreten sind.Sie verlangen vor allem, daß ich über die brennendenFragen mich aussprcche. Nur eines sei mir erlaubt anzu-führen, um Ihnen das Verständnis meines persönlichenVerhaltens zu den Aufgaben des Zoll-Parlaments deutlichzu machen, um Jhuen mit einem einzigen Beispiel ansmeiner eigenen Vergangenheit zu zeigen, welche außerordent-liche Wichtigkeit nach meiner Anschauung dem Zoll-Parlamentzukommt. Ich bin niemals ich gebe das weder als einVerdienst, noch als einen Vvrwnrf ich bin niemals Mit-glied des sogenannten Nationalvereins gewesen. Zu einerZeit, als viele Derer dem Vereine angehörten, die mir jetztvorwerfen, daß ich mich betäuben nnd berauschen lasse vonallzu weitgehenden Hoffnungen, derselben Natur, wie dieseiner ^eit im Nationalverein verkörperten, zn der Zeithatte ich nicht viel Hoffnung auf den Nationalverein ge-setzt. Während der Epoche, welche man die neue Aera in