der thut nichts anderes, als das; er einfach auf Das ver-zichtet, was er als wünschenswert erklärt. Da müßtenbesser die Herreu den Mut haben zu sagen: „wir wollenuns nicht einigen," denu der Norddeutsche Bund , die dreißigMillioueu, die sich bereits geeiuigt haben, die cutscheidendurch das Schwergewicht und die Überzeugung, daß sie unsnachziehen werden. Ihr Gegner seid nicht in der Lage,solche Bedingungen zu stellen, und es wäre besser, Ihrsagtet: „Wir wollen gar nichts," als daß Ihr saget: „Wirwollen unsere Bedingungen ertrotzen." lZustimmuug.)
Haben wir uicht Beispiele erlebt, wie es abläuft mitsolche» Vediuguugeu? Es sind heute noch nicht sechsMonate über Deutschland hingegangen, daß wir sahen beiden Zvllangelegenheiten, wie in Baiern nnd in Württem-berg die radikalen Opponenten von allen Seiten versicherten:„Der Zollvertrag wird nicht angenommen, nnd die Zoll-einigung mit dem Norddeutschen Bunde wird nicht an-genommen, wenn nicht gewisse Bedingungen, die wir Herrenvorschreiben, von Preußen nnd seinen Bundesgenossenakzeptiert werden." Himmelhoch gingen die Wogen; inBaiern nnd Württemberg schien der Zollverein verloren,Opposition von allen Seiten! „Preußen mnß uns nach-geben! Es hat nns uoch nötiger, als wir es, nnd wirschreiben ihm vor: diese uud jeue Abänderung in der ge-ineinsamen Gesetzgebung mnß gemacht werden, wenn wirden Zollvertrag annehmen sollen." Und was geschah?! —Im letzten Augenblick nahm die Sache ein klägliches Ende.Die am lautesten geschrieen hatten, zogen sich am erstenzurück, uud — verzeihen Sie den burschikosen Ausdruck —aus dieser Strvhrenvmmage kam nichts heraus, als eineBlamage. (Bravo ! Heiterkeit.) — In derselben Lage sindwir, wenn wir dem Norddeutscheu Buude Bedingungen vor-schreiben, die wir uicht ertrotzen köunen. Dieses Vor-