Wichtigste in der ganzen Physiognomie der Lage wieder-holt hervorhebt. Und so verhält es sich. Der gegen-wärtige Stand des Silbers hängt an diesem Faden nndman musz blind sein, um nicht zu sehen, wie dünn derselbegeworden. Als gewiß, sagt der Bericht am Schluß, stehtvor uns die große Zunahme der Produktion von Silber,die Abnahme von Verwendung vermöge des verändertenindischen Budgets. Ob dagegen die Aufnahmefähigkeit dervstasiatischeu Bevölkerungen dem das Gegengewicht haltenwird, bleibt jedenfalls zweifelhaft.
Und bei aller Gewalt, welche die Kommission sich an-thut, keine Zuknnftsansichten zu formulieren, kann sie sichdoch nicht entbrechen, mit folgender Reflexion ihre Arbeitzu schließen: „Wenn es dahin kommen sollte, daß die all-gemeine Münzpolitik den Weg einschlüge, das bequemereGold immer mehr im innern und auswärtigen Handelsver-kehr dem Silber vorzuziehen und so dasselbe aus der Po-sition zu verdrängen, die es allzeit behauptet hatte, sokönnte der ihm dann bevorstehenden nnd ganz uuvermeid-licheu Wertvermiuderuug gar keiue berechenbare Grenze imBoraus bestimmt werden!"
Und so schließt dieser so trocken sachliche und ge-flissentlich nüchterne Bericht, nicht ohue daß auch er, miteinem Blick in die Zukunft schweifend, die Züge einesMeue Tekel gewahre, welches mit veränderter Fassung andeu Palast des Weltherrschers schreibt: „Du bist gewogeu,du bist zu schwer befunden, deine Tage sind gezählt."
V.
Wir habeu die Zeiten uud Länder in raschem Laufüberblickt. Die Ergebnisse der Betrachtuug siud überall