Eleganz zur besondern Zufriedenheit Aller gearbeitet. Halb7 Uhr wurde auf hiesiger Bühne die von Herrn PhilippReger nach dem Deinhardstein'schen Drama gleiches Na«mens bearbeitete und von Herrn A. Lortzing cornponirteFest-Oper „Hans Sachs " zur Aufführung gebracht.Dies war gleichsam die Vorfeier des großen Festes, wel-ches Tags darauf, also den 24. Juni begann.
Gewiß wird dieses Ereignis? in den Annalen Leipzigs einen nicht unrühmlichen Platz einnehmen und noch nachJahrhunderte» unsern ?tachkvmmen sagen, daß Leipzig Alles aufgeboten hatte, um die größte Erfindung auf diewürdigste Weise zu feiern.
E r st e r X a g.
Kaum hatte Eos der Erde eine Stunde ihre Rosen-finget gewiesen, als schon Alt und Jung nach dem Rico-laikirchhofe strömte, (der Buchhandlerbürse gegenüber) umvon hier ans mit der großen Reveille der vereinigten Mu-sikchöre — aus städtische» und königlichen Btusikern, wohlgegen 80 Mann, — die Hauptstraßen der Stadt und Vor-stadt zu durchziehen; es dauerte dieselbe bis gegen 7 Uhr.Halb 8 Uhr nahm der Gottesdienst in der ThvmaSkircheseinen Anfang. Sämmtliche königliche und städtische Be-Hürden und Corporationen wurden von ihren Sammelpla-Yen abgeholt und durch Marschalle und Ehrenherreu anihre Platze in der Kirche geführt. Es wich die Feier die-ses Gottesdienstes ganz, von dem gewöhnlichen Ritus ab.Es war nämlich die Ordnung der Liturgie für den Gvt-teodienst in der Thvmaskirche folgender:
I. Gesang der Gemeinde:
?)? c I. Wo Gorr zum £iih3 !«.i. Dank U»d Unbetung hingen wir, Her?» unser Gatt mibVater, ?>ir. Du hjst der die ganze älnlt. erschaffe» hat unt iwcherhält.