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H«t sich innigst il,r vermähletUnd für civig angetraut.
Daß die herrliche VerbiudliugUnermeßneN Segen schuf.Zu erkennen mit EmpfindungAst dem Fest, ist uns Beruf.
Nun, so laßt uns denn begehe»!Dieses Fest der Geisteslust/Laßt die schönen Tage sehenTiefen Sinn in froher Brust;So geziemt es dem Jahrhundert,Das den Geist erkennt und ehrt;So ist Er's, den es bewundert,G u tcn b c r g, der Edle werth.
Und so möge i» den Hallen,Die dem Geist, der Kunst geweiht,Euch der ernste Gruß gefallen.Den das Fest Euch freundlich beut.?luch der Bühne ist entsprungen?lus der Presse Wohl und Heil,lind an ihren HuldigungenNimmt sie innig dankbar Theil.
Zweiter Tag.
War der erste Tag der glänzendste des Festes, sowar der zweite, wenn auch geräuschloser, doch nicht wem-ger feierlich; denn schon früh versammelten sich Einheimi-sche und Fremde zu gemeinsamer Besprechung in der Fest-Halle, wo auch das von der Buchbinderinnung der Buchdrucker»innung verehrte Album zur eigeuhändigen Einzeichnuug für dieTheiluehmeramFestausgelegt war. Freilichwarees wünscheuS-werth gewesen, es sei dies nicht geschehen, denn der Andrangwar zu groß, und viele von den Herren schienen nicht dar-an zu denken,'daß es wohl besser sei, es zu unterlassen,seinem Namen noch einen Zug beizufügen, einmal, weilsie in der Regel nichts taugen, und dann, weil sie Platz
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