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Und feinet Fricdcnskünste BandLaß stctv dein Antlitz leuchten.Ew'gerSchirmlicrr!Auf dich bauen wir und trauen deinem Dünnen;Gott des Lichts, bleib bei uns! Amen!
Kaum zur Hälfte faßten die großen Raume des Do-meö die Menschenmenge, welche aus Fremden und Einhei-mischen bestehend ihnen zueilten. Wohlweislich aber hatteman den hier eingetroffenen Mitgliedern der Kammern,den königlichen und städtischen Behörden, den Stadtvervrd-neten, fremden Cvnsuln, dem Offiziercvrpö, der Geistlich-keit, den Rectvren und Lehrern der Schulen und Ghinna-sien, dem Ausschuß und dem Commandanten der Commu-nalgarde, den Handlungodeputirten und Kramermeistern, ei-ner Depntation der Schützengesellschaft, den hiesigen undauswärtigen Professoren und Docenten, dem Universitäts -gerechte, einer Deputation der Stndirenden, den Obermei-ftern und Beisitzern sämmtlicher Innungen, den Festge-bern — Buchdruckern, Schriftgießern und Bnchyändlern —einen befanden, Raum in der Kirche vorbehalten.
Alle hier Angeführte begaben sich nach dem GotteS-dienst auf die zum großen Festzug bestimmten Sammet-plätze. Um 10 Uhr sollte der Zug vor sich gehen, da aberzu dieser Zeit ein starker Regen sich ergoß, so verzögerte.sich derselbe bis beinahe um 11 Uhr. Vom Gewandhauseaus wurde der Zug eröffnet und nach folgender Ordnung,welche das Festprogramm angegeben hatte, anSgeführt.
Eine Abtheilung reitender Lomniunalgarde.Drei Marschällc.Eine Mtheilung Gehülfen der Buchhändler, Buchdruckerund Schriftgicßer von 4 Marschgllen begleitet.
Erstes Musikchor.Ein Anführer.Drei Marschälle.Die Schule» und Gnmnasie» von 2 Marschälle» begleitet.Drei Marschälle.